Die Öko-Highlights der IAA 2009 — 16.09.2009
Die Ente wird grün
Der Trend auf der IAA: Die Hersteller pappen die Verbrauchsangaben ihrer Kostverächter auf die Türen. Das ist der Optik nicht zuträglich, entspricht jedoch dem Geist der Messe. Aber es gibt auch Höhepunkte der grünen Art.
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Ein Mercedes SLS AMG als Greencar? Kommt – und zwar 2013. Bis dahin wird noch viel Wasser den Main runterfließen, aber die Schwaben haben den Flügeltürer mit Weitblick so konstruiert, dass er bis zu vier Elektromotoren und deren Kraftspender schluckt. Auf der IAA sollte der emissionsfreie Traum-Benz stehen, wir suchten allerdings vergebens. Optisch wird sich der Stromer vom "normalen" SLS abheben, auch hier lässt sich Mercedes noch keine Details entlocken. Die Stuttgarter haben jede Antriebsnische besetzt, egal ob Wasserstoff oder den rein elektrisch angetriebenen Smart Eletric Drive, der tatsächlich bald in Serie kommt. CO2-frei fährt bereits im kommenden Jahr der Ford Focus BEV. Der Elektroantrieb wurde gemeinsam mit Magna entwickelt und wird 2010 mit 15 Prototypen in Großbritannien getestet. 2011 soll er bereits in die USA verkauft werden – dann im Kleid des künftigen Focus.Komische Kisten aus Indien
Hyundai wird zur Öko-Marke
Auch Hyundai gibt sich ausgesprochen sauber: Zwei wilde Studien und der seriennahe i10 Electric zeigen Wege für die Zukunft. Der i10 mit 67 Elektro-PS wird bereits 2010 in Korea erprobt. Spektakulär wird es mit der Studie iX-Metro. Der 3,93 Meter lange Crossover ist im unteren B-Segment angesiedelt und macht richtig was her. Sein Dreizylinder mit gerade einem Liter Hubraum soll dank Turbo-Power und Direkteinspritzung auf 125 PS kommen. Kombiniert wird er mit einem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe. Hyundai verspricht einen CO2-Ausstoß von gerade mal 80 Gramm pro Kilometer, macht rund drei Liter Verbrauch auf 100 Kilometern. Der Hyundai Blue-Will ist in jeder Hinsicht auf Öko getrimmt. Das aerodynamisch optimierte Design hilft beim Spritsparen, innen wie außen kommt sogenanntes "Bio-Plastik" zum Einsatz. Auf herkömmliche Instrumente verzichtet Hyundai, stattdessen kommen hypermoderne LED-Folien zum Einsatz. Der Kompakte misst 4,30 Meter in der Länge, kombiniert einen 152 PS-Benzindirekteinspritzer mit 136 Elektro PS.
Fast alle ziehen mit
Peugeot macht es nicht anders. Der Löwe soll nicht nur brüllen, er soll auch sparen. Deshalb kombinieren die Franzosen ihre HDi-Motoren mit einem Elektroantrieb. Das Ganze heißt "Hybrid4" und ist in Frankfurt gleich in zwei Fahrzeugen präsent. Der 3008 Hybrid4 kommt mit 120 Diesel- plus 27 Elektro-PS, der schon bald das grüne Gewissen bei Peugeot mitprägt, während die Technikstudie RCZ Hybrid4 zeigen soll, dass sich Dynamik und Sparsamkeit nicht ausschließen müssen. Die Liste ließe sich schier endlos fortsetzen. Ob grün, blau oder rosa: Die Hersteller machen ihre Hausaufgaben, auch die Deutschen. Egal ob das System BlueMotion oder Efficient Dynamics heißt.
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Kommentare zum Artikel (6)
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Alles wunderschöne Studien, die den einen oder anderen zum Träumen bringen.
Mich allerdings nicht. Alles viel zu teuer und zu unpraktisch. Aber was solls, kommt ja eh nicht auf die Straße ! Aber die Hersteller verschaffen sich wieder mal Luft und Zeit.
zu dem kommentar ,dass der ampera kein vollhybrid sei, möchte ich sagen ,dass er auch über einen benzinmotor die batterien aufgeladen bekommt, insofern bin ich der meinung er sei schon ein hybridfahrzeug, der ampera. das konzept finde ich sehr gut. da man echt sprit spart und nicht enfach KOSTBAREN AUFWENDIGEN STROM auftankt, wie in der werbung gezeigt. ich denke eh ,dass der strom mit dieser entwicklung sehr viel teuerer würde.
autos mit pfiff, die was für die umwelt tun, finde ich gut.
aber was macht man eigentlich mit den ganzen batterien und wie umweltfreundlich ist die herstellung?
hybridautos finde ich in der stadt sinnvoll, dort sollten sie nur elektrisch fahren.
ansonsten is ja jeder diesel umweltfreundlicher als ein benzin-hybrid bei ner autobahnfahrt.
Hallo Citroen!
Bitte den REVOLTe so bauen! Der ist nicht Ente und nicht retro, sondern ein modernes Fahrzeug mit Interpretationen des 2CV-Designs. Sieht auch nicht gequält aus, sondern hat was besonderes.
Stattdessen verschrottet die hässliche C-Cactus-Gurke. Der tut ja selbst alten Ami 6 - Liebhabern in den Augen weh.
Viele Grüße, ein Fan klassischer und auch teils auch moderner Citroen.
Der Opel Ampera ist kein Vollhybrid sondern fährt ausschliesslich elektrisch.
Lieber gar nichts dazuschreiben als was falsches .Ist aber warscheinlich gewollt.