Die sparsamsten SUV und Geländewagen
— 15.05.2012Sparmeister aller Klassen
Niemand trägt sein sauer verdientes Geld gern zur Tankstelle. Deshalb stellen wir Ihnen hier die SUV und Geländewagen vor, die die niedrigsten Verbräuche versprechen.
Im Überblick: Alles zum Thema Spritsparen
Wer dagegen später bei seinem eigenen Auto fleißig Kreuzchen in der Aufpreisliste gemacht hat, schafft es kaum in die Nähe des Normverbrauchs. Die schlimmsten Sünden sind Breiträder (mehr Luft- und Rollwiderstand) sowie gewichtige Extras wie elektrische Komfortsitze, Anhängerkupplung, Panoramaglasdach oder Soundanlage mit vielen Lautsprechern. Was an Ausstattung vorhanden ist, schalten die Autobauer während der EC-Prüfung konsequent ab: Licht, Navi, Scheibenheizung, Radio, Zuheizer und – ganz wichtig – Klimaanlage bleiben aus. Darüber hinaus tricksen die Fahrzeughersteller noch auf andere Weise: Sie bauen Spartechnik in ihre Autos ein, die in der Praxis vielen Besitzern kaum etwas bringt oder gar nichts.
Fuß vom Gas spart am meisten
Beispiel 1: elektrische statt wie früher hydraulische Servolenkung. Toll zur Senkung des Normverbrauchs, denn die E-Pumpe frisst im Gegensatz zur Hydraulik nur bei Kurvenfahrt Energie. Aber im Prüfzyklus gibt es nicht eine einzige Kurve, in der Realität sehr wohl. Beispiel 2: automatisches Start-Stopp-System. Das ständige Abschalten des Motors beim Anhalten bringt beim Normverbrauch etwas, weil satte zwei Drittel der EC-Prüfung aus simuliertem Großstadtverkehr bestehen. Wer jedoch im Alltag viel auf Landstraßen und Autobahnen unterwegs ist, spart mit der neuen Spartechnik praktisch nichts. Die effektivsten Sparregeln bleiben: Fuß vom Gas, Tempo runter und Drehzahlen über 2500 Touren strikt meiden.
Ein Artikel aus AUTO BILD ALLRAD
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Sparsam und SUV ist doch wie Feuer und Wasser. Laut Spritmonitor.de liegen alle getesten Fahrzeuge 20-40%(2-4 Liter) über den Angaben der Hersteller. Würde man den Angaben trauen, hätte man bei 15.000km/ Jahr einen wirtschaftlichen Schaden von 450€ - 1020€. Zum Glück sinken die Spitpreise in Zukunft ja kontinuierlich........
Wir fahren Allrad, weil wir dank Allrad heute eine gesunde Tochter haben. In einer kalten Winternacht kamen bei meiner Frau die Wehen und die Fruchtblase war geplatzt. Ich rief ein Taxi (Opel), das jedoch wegen zu viel Schnee stecken blieb. Der Taxifahrer rief per Funkt ein Allrad-Taxi (Mercedes E 4Matic). Wir stiegen um und wurden von dem Mercedes ohne Problem ins Spital gebracht. Seither fahren wir Allrad.
Mein Volvo XC60 D5, 205 PS Automatik verbraucht im Schnitt 9,0l gemessen auf 40.000km in 2 Jahren. Ich habe Panoramadach, Standheizung, elektrische Sitze und Soundsystem mit Navi, Gewicht ca. 1,9t. Klimaanlage nutze ich meist nur im Hochsommer. Der Verbrauch ist meiner Ansicht nach angemessen- auch weil der 2,5l Fünfzylindermotor und die klassische 6Stufen Automatik im Volvo schon etwas betagtere Aggregate sind. Modernere Motoren wie bei BMW und Audi verbrauchen in vergleichbaren SUVs von Freunden ca. einen Liter weniger auf 100km bei sonst gleichen Rahmenbedingungen.
Mit unserem 1000 Liter Diesel Tank schaffen wir echte 8000 Kilometer. Bei einer Jahresfahrleistung von 24.000 Kilometern sehen wir unsere Tankstelle nur 3-mal im Jahr.
Renault Koleos: Echte 7.6 Liter Diesel bei 173 PS und eher sportlicher Gangart. Entspricht übrigens auch der Werksangabe. Mit viel Weitblick und schonender Fahrweise sind über Land auch 6.0 Liter drin. Bonne route!