Spektakuläre Car Fails

Die besten Car Fails aus dem Netz

— 24.04.2017

Peinliches Warm-up in die Bande

Ein kurzer Schlenker mit dem Hintern, dann brätzt der bullige Mustang gegen die Bande. Was für ein erbärmlicher Drift-Versuch!

Den Fahrer dieses Mustang sticht offenbar ganz schön der Hafer. Zumindest sieht es so aus und hört sich auch so an, die Probleme kommen schnell: Beim Warm-up zum Driving-Event auf dem Greenville Pickens Speedway in South Carolina (USA) fährt der Mustang an, schlenkert einmal kurz mit dem Hintern und brätzt dann schnurstracks in die Streckenbegrenzung.  Der Fahrer hat offenkundig beim Driftversuch die Kräfte unterschätzt und zu stark gegengelenkt. Ergebnis: Der flotte Ford crashed frontal in die Bande. Es sieht erbärmlich peinlich aus!

Reifenplatzer zerlegt Ferrari

Ein Ferrari Testarossa hat auf der A7 bei Buchholz an der Aller gleich mehrmals die Leitplanke geküsst. Nach einem Reifenplatzer hat der Fahrer die Kontrolle über den Wagen verloren, rutschte über drei Fahrbahnen und rammte ein weiteres Auto, bevor er in die Leitplanke krachte. Die Polizei ist, was den Schaden des Ferrari betrifft, recht optimistisch! Sie geht von rund 30.000 Euro aus. Schwer nachzuvollziehen, bei einem genauen Blick auf den Testarossa. Sowohl die Front als auch das Heck sind in keinem guten Zustand. Sollte der Motor etwas abbekommen haben, reichen 30.000 Euro eher nicht, um den Wagen wieder auf die Straße zu bringen. Bleibt die Frage, ob sich eine Reparatur lohnt. Gepflegte Testarossa kosten zwischen 120.000 bis 166.000 Euro.
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Corvette hebt ab

Glück im Unglück: Die Freude darüber, dass Fahrer Daniel Pharris (l.) nichts weiter passiert ist, war groß.

Auf dem Tulsa Raceway Park im US-Bundesstaat Oklahoma ist ein spektakulärer Dragster-Unfall passiert. Beim Duell einer mehr als 4000 PS starken Biturbo-Corvette mit einem Camaro hob die Vette kurz nach dem Start ab, büßte in der Luft ihre komplette Front ein und kam schließlich ziemlich unsanft in der Spur des Gegners wieder auf. Der hatte glücklicherweise den Fuß vom Gas genommen, als sich sein Auto ebenfalls aufbäumte. Das könnte einen Zusammenstoß der beiden verhindert haben. Daniel Pharris, der Fahrer der monströsen Corvette, entstieg dem Auto durchgeschüttelt aber offensichtlich unverletzt und wurde gleich erleichtert in die Arme geschlossen.

Ford erdrückt Oldtimer-Corvette

Falschparken mal anders: Die Corvette C1 wird von dem Ford Fusion ordentlich zu Boden gedrückt.

Auf Parkplätzen spielen sich hin und wieder verrückte Szenen ab. So auch in Englewood, Florida. Dort parkte ein Ford Fusion auf einer mehr als raren und sündhaft teuren Chevrolet Corvette C1 von 1959. Auf dem Parkplatz eines Walmart verwechselte der Fahrer des Fusion das Gas- mit dem Bremspedal und das Unglück nahm seinen Lauf. Wie er es genau geschafft hat, seinen Wagen mit der Front auf dem Kotflügel zu platzieren, bleibt wohl ein Rätsel. Der Abschleppdienst konnte die Corvette aber befreien, indem er den Ford vorsichtig anhob. Leider hat der amerikanische Klassiker richtig gelitten. Durch das Gewicht des Fusion (1507 Kilo) sind sowohl der vordere Kotflügel, die Motorhaube und die Tür schwer beschädigt. Der Fahrer hinterm Steuer des Ford ist hoffentlich gut versichert, denn die Instandsetzung einer 1959 Corvette C1 dürfte eine fünfstellige Summe verschlingen.

Teure Probefahrt mit Tesla

Die Probefahrt im 160.000 Dollar teuren Model S P90D endete abrupt nach einem Kuss der Leitplanke.

Auch dieser Car Fail ist nur schwer zu fassen. In Nordamerika bietet Tesla Probefahrten auch über Nacht an. Dieses Angebot nutzte laut dem Blog "Teslarati" ein Kanadier: Er lieh sich in Calgary das Topmodell aus, den 700 PS starken Tesla Model S P90 D. Das Ende der Übernacht-Schnupperaktion war aber keineswegs der glückliche Vertragsabschluss: Der Fahrer schrottete den Luxus-Stromer! Wie "Teslarati" berichtet, kollidierte der Tesla mit einer Leitplanke und geriet außer Kontrolle. Die Unfallursache ist nicht bekannt, ebenso die Schadenshöhe. Die dürfte allerdings enorm sein, denn der 160.000 Dollar teure Wagen sieht auf Fotos schwer beschädigt aus. Die größte Sorge des Fahrers, so "Teslarati": Wer bezahlt das?

Spektakuläre Supercar-Unfälle

Mit Vollgas zum Versicherungsbetrug

Das Übel nimmt seinen Lauf! Die Corvette verliert die Haftung und knallt in die Bande!

Versicherungsbetrug ist eine üble Angelegenheit. 2015 fuhr der Eigner einer weißen Corvette auf dem Dragstrip und versenkte die Front unmittelbar nach dem Start in der Betonwand! Schlimm genug, doch der Mann beging einen weiteren folgenschweren Fehler! Nach dem Unfall meldete er seiner Versicherung, dass der mit dem Wagen auf einer Bundesstraße verunglückt sei. Die Versicherung überwies ihm daraufhin 61.456 Dollar, wurde aber misstrauisch. Denn kurze Zeit später stellte man Nachforschungen an und wurde fündig. Ein Youtube-Video zeigt den Crash auch noch zwei Jahre später nach allen Regeln der Kunst. Und so zeigte die Versicherung den Unfallfahrer wegen Versicherungsbetrugs an. Der gestand prompt! Zu der Rückzahlung von 61.456 Dollar kamen weitere 1500 Dollar für das Gerichtsverfahren und eine zweijährige Bewährungsstrafe!

Autoren: Christoph Richter, , Maike Schade, ,

Stichworte:

Unfall

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