Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU)

Dobrindt für Alkolocks

— 06.02.2015

Erst pusten, dann fahren

Bundesverkehrsminister Dobrindt will für Alkoholsünder sogenannte Alkolocks einführen. Er setzt damit auf einen "Lerneffekt" bei potenziellen Wiederholungstätern.

Online-Voting

'Interlock: Brauchen wir das Alkohol-Schloss?'

(dpa/sb) Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will Zündsperren für alkoholauffällige Autofahrer testen, die ihren entzogenen Führerschein zurückbekommen. "Mit dem Einsatz von Alkoholsperren wollen wir ihnen helfen, wieder verantwortungsvoll am Straßenverkehr teilzunehmen", sagte er der BILD heute (06. Februar 2015). Geplant ist ein auf fünf Jahre angelegter Modellversuch, wie das Ministerium bestätigte. Mit den Zündsperren springt der Motor nur an, wenn der Fahrer bei einem Atemtest null Promille hat.
Promille-Grenze für Radfahrer: Dobrindt gegen neue Regeln
Promille-Sperre: EU plädiert für Alkolocks

Video: Dobrindt für Alkolocks

Erst pusten, dann fahren

Eingesetzt werden soll dies unter anderem bei Fahrern, die mit mindestens 1,6 Promille im Blut ertappt wurden oder Anzeichen für Alkoholmissbrauch aufweisen. Neben dem Einbau eines Sperrsystems ist auch eine Beratung vorgesehen. Ziel sei ein "echter Lerneffekt", sagte Dobrindt. Details will er am 19. Februar vorstellen. Neu sind die Pläne Dobrindts allerdings nicht. Bereits im Mai 2014 hatte er genau diesen Vorschlag schon einmal unterbereitet, mit nahezu identischer Wortwahl.



Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.