Bundesrat kritisiert Gesetzentwurf für E-Autos

Dobrindt gegen Kaufprämie für E-Autos

— 16.02.2015

Keine Förderung für Stromer

Verkehrsminister Dobrindt lehnt eine Kaufprämie als Förderung für Elektroautos ab. Stattdessen sollen Behörden ihre Fuhrparks "grüner" machen.

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'Sollen E-Autos Busspuren benutzen dürfen? '

(dpa/sb) Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt lehnt eine Kaufprämie von 5000 Euro für Elektroautos ab. "Ich sehe keinen besonderen Anreiz darin, Autos, die 40.000 Euro und mehr kosten, mit einer staatlichen Prämie im Preis um 5000 Euro zu senken", sagte der Minister. "Wir setzen auf andere Privilegien, etwa die Kfz-Steuerfreiheit, Sonderparkplätze oder Vorteile bei der Dienstwagenbesteuerung."
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Zum Ausbau der Elektromobilität in Deutschland hat Dobrindt sich stattdessen dafür ausgesprochen, die Behörden-Fuhrparks um Elektro- und Hybridfahrzeuge zu erweitern. "Damit können wir sicherstellen, dass es auch bald einen notwendigen Gebrauchtwagenmarkt gibt", sagte der CSU-Politiker. Er kündigte an, "so schnell wie möglich auf allen Autobahnen an den Raststätten Elektroladesäulen installieren" zu wollen. Die Bundesregierung will deutlich mehr umweltfreundliche E-Autos auf die Straßen bringen. Ziel ist, dass es im Jahr 2020 eine Million E-Autos in Deutschland gibt.

Bundesrat kritisiert Gesetzentwurf für E-Autos

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Verkehrspolitik

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