Dobrindt testet autonomen Audi A7

Dobrindt testet autonomen Audi A7

— 13.04.2015

"Keine Science Fiction"

Bundesverkehrsminister Dobrindt hat einen autonomen Audi A7 getestet. Er zeigte sich nach der Fahrt im Versuchsfahrzeug "Jack" beeindruckt.

Audi tftelt fleiig an selbstfahrenden Fahrzeugen. Jetzt hat sich Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) bei einer Ausfahrt ber die technischen Mglichkeiten des "piloted driving" informiert. Ein umgebauter Audi A7, von den Entwicklern "Jack" getauft, diente dabei als Versuchsfahrzeug. Dobrindt zeigte sich beeindruckt: "Automatisiertes Fahren ist keine Science Fiction. In wenigen Jahren werden automatisierte Fahrzeuge im Straenverkehr unterwegs sein. Digitale Technik kann dem Fahrer Aufgaben abnehmen und mehr Sicherheit und Komfort bringen. Langfristig lautet das Ziel die komplett vernetzte Strae. Staus und Umweltbelastungen werden reduziert, die Verkehrssicherheit erhht und die Infrastruktur optimal ausgelastet. Ich sehe groe Chancen fr den Wirtschafts- und Innovationsstandort Deutschland. Unser Ziel muss es sein, auch beim automatisierten Fahren an der Weltspitze zu bleiben", erlutert Dobrindt.

Audi RS 7 piloted driving concept: Mitfahrt

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Bundesverkehrsminister Dobrindt lsst sich von Audi-Technik-Vorstand Ulrich Hackenberg die Technik fr das "piloted driving" erklren.

Bereits zuvor hatte der Minister die Autobahn A9 auf einer Teilstrecke offiziell zur Hightech‑Autobahn erklrt. Sie soll als Testfeld fr das vernetzte Automobil der Zukunft dienen. Audi will laut Technik-Vorstand Ulrich Hackenberg ab 2017 das "pilotierte Fahren" in einer ersten Ausbaustufe im neuen A8 anbieten. Er begrt die politische Untersttzung: "Dies ermglicht, dass eine Schlsseltechnologie aus Deutschland zu Hause auch ihren Leitmarkt findet." Audi testet das autonome Fahren bereits lnger: Auf der Rennstrecke von Hockenheim fuhr ein RS 7 Sportback im Herbst 2014 ohne Fahrer am Limit. Seit Jahresbeginn demonstriert Audi auf ffentlichen Straen die nchsten Schritte des pilotierten Fahrens, beispielsweise unter realen Verkehrsbedingungen auf dem US‑Highway von der Westkste bis nach Las Vegas.

So fhrt der Benz der Zukunft

Kern der Sache ist das Fahrerassistenzsteuergert

Audi testet das autonome Fahren in einem umgebauten A7 mit Namen "Jack".

Die Funktion fr pilotiertes Fahren im Stau, die Audi aktuell in die Serie berfhrt, baut auf bestehende Assistenzsystemen wie zum Beispiel der "Adaptive Cruise Control" und Stauassistent auf. Zwischen 0 und 65 km/h nimmt das System dem Fahrer knftig auf Wunsch das Beschleunigen, Bremsen und Lenken ab. Wenn sich der Stau auflst oder die Strae endet, fordert der Computer den Fahrer auf, das Fahren wieder zu bernehmen. Kern der Sache ist ein zentrales Fahrerassistenzsteuergert, kurz FAS. Es nutzt modernste Hochleistungsprozessoren, um die Signale aller Sensoren in Echtzeit auszuwerten und Manver zu berechnen. Ein Radarsystem erfasst das Vorfeld des Autos, eine Videokamera erkennt Fahrbahnmarkierungen, Leitplanken, Fugnger und andere Fahrzeuge. Ein Laserscanner liefert zustzlich Daten zu Objekten in einer Entfernung von bis zu 80 Metern. Bis zu zwlf Ultraschall-Sensoren und vier Kameras berwachen darber hinaus den kompletten Bereich rund um das Auto.

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Autonomes Fahren

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