Dodge Challenger R/T Classic

Dodge Challenger R/T Classic (2009) Dodge Challenger R/T Classic (2009)

Dodge Challenger R/T Classic

— 21.01.2009

Heißes Streifenhörnchen

Während die USA neuen Zeiten entgegenfiebern, spielt Dodge mit alten Muskeln: Als "R/T Classic" steht der 380 PS starke Challenger für 34.000 Dollar beim Händler. Traditionelle Optik inklusive.

380 PS für umgerechnet 26.300 Euro – das klingt nach einem unmoralischen Abgebot. Unterbreitet wird es von Dodge in atemberaubender Form des Challenger R/T Classic. Denn der kommt auch ohne Steuergeschenke von Barack Obama ab Februar 2009 zum Hammerpreis von exakt 34.005 US-Dollar zu den Händlern. Rabattschlachten werden dabei kaum zu erwarten sein, denn im Gegensatz zu den Pick-ups haben die frisch aufgelegten Retro-Sportler bei den Fans Hochkonjunktur, jedenfalls solange sie noch nicht die Patina des Gewöhnlichen tragen. Bescheidenheit ist dabei fehl am Platz: Unter der Haube wummert natürlich ein fetter V8, auch wenn der im Fall des R/T Classic "nur" 5,7 Liter Hubraum hat und 380 muntere Pferde mobilisiert. Der Challenger SRT8 hat 51 PS und 0,4 Liter Hubraum mehr, aber wer braucht die wirklich, zumal der R/T Classic rund 4000 Dollar weniger kostet? Auch 556 Newtonmeter Drehmoment sprechen für sich, 100 km/h erreicht der "kleine" Challenger in weniger als sechs Sekunden.

Keine Angaben zum Durst

Ghetto-Blaster in HEMI-Orange: Dodge rollte den Challenger für die Pressefotos in eine ganz schön düstere Gegend.

Zum Verbrauch schweigt sich Dodge aus. "Mit traditionellen doppelbreiten R/T-Seitenstreifen, original Challenger Heritage-Plaketten und der jüngsten Generation unseres legendären 5,7-Liter-Hemi-V8 liefert der neue Dodge Challenger R/T Classic die Großartigkeit unserer Pony Car Tradition mit modernen, kraftstoffeffizienteren Muskeln", sagt Chrysler-Vize Dan Knott. Wohlgemerkt "kraftstoffeffizienter", nicht "sparsam", aber das wäre auch zuviel verlangt. Die Urkräfte des V8 bringt ein manuelles Sechsgang-Getriebe mit Differenzialsperre zu den 20-Zöllern, auf Wunsch spendiert Dodge eine Fünfgang-Automatik. Der Challenger macht von vorn bis hinten auf dicke Hose, von der Lufthutze auf der endlos langen Haube über den verchromten Tankverschluss bis zum Heckspoiler in Wagenfarbe. Wer das unmoralische Angebot hierzulande nutzen möchte, muss sich einen Importeur suchen. Die verlangen in der Regel einen ordentlichen Zuschlag, spätestens jedoch an der Tankstelle wird der Challenger dann zur echten Herausforderung.

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