Dodge Challenger SRT8 von GeigerCars

— 02.02.2009

Aufgepumpter Muskelprotz

Wer gibt sich schon mit einem Spargeltarzan zufrieden, wenn auch ein Kraftsportler möglich wäre. US-Car-Spezialist Karl Geiger verpasst dem Dodge Challenger eine 569 PS starke Kompressor-Kraftkur.
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Von Andreas Rogotzki Während die amerikanische Automobilindustrie verzweifelt versucht, sich das grüne Öko-Mäntelchen überzuziehen, kommt eine Fahrzeuggattung nach wie vor erstaunlich gut weg: die Muscle-Cars. Anfang 2004 mit der fünften Generation des Ford Mustang wiederbelebt, rollt 2009 schon die nächste Version der archaischen Kraftsportlers nach Deutschland. Der wird künftig mit einem 4,6-Liter-V8 und als 315 PS starkes Basismodell angeboten. Dem entgegen steht seit letztem Jahr der neue Dodge Challenger. Wie schon 1970 brauchte Dodge auch diesmal ein paar Jährchen länger, um den Herausforderer von der Leine zu lassen. Basis ist der Challenger SE, der mit einem 3,5 Liter großen V6 und 253 PS angeboten wird. Eine Klasse höher rangiert das Modell R/T mit V8-Motor und berühmter Hemi-Bauweise. Das 5,7-Liter-Aggregat leistet satte 380 PS. Als Topmodell mit 6,1-Liter-Hubraum stemmt der Challenger SRT8 mit 431 PS noch einmal 46 Pferdestärken mehr auf den Antrieb.
Geigers Kompressor-Kit bringt bärenstarke 569 PS
Challenger im Profil: Der Kraftsportler gönnt sich keinen Schnörkel.
Challenger im Profil: Der Kraftsportler gönnt sich keinen Schnörkel.
Leistungsdaten die sich sehen lassen können. Nicht aber für den deutschen US-Car-Pabst Karl Geiger. Der Münchener holt den neuen Challenger in Eigenregie nach Deutschland und macht den Boliden vor Ort bereit für den TÜV. Änderungen an der Lichtanlage und die Genehmingung technischer Ausnahmen nach Paragraph 21 StVZO sind notwenig. Wobei das Thema Änderungen an dieser Stelle noch lange nicht abgeschlossen ist. Die größte Modifikation findet nämlich im Motorraum des kantigen Challenger statt. Karl Geiger flanscht vor die großen Ansaugkanäle des Sechsliter-V8 ein hausgeigenes Kompressor-Kit. In Verbindung mit dem Lader drückt der Achtzylinder bärenstarke 569 PS auf die Hinterachse. Das maximale Drehmoment erhöht sich dabei von 569 auf 678 Newtonmeter. GeigerCars stellt 14.900 Euro für das Power-Upgrade in Rechnung.

Wem diese Kraft allein nicht reicht, dem empfiehlt Karl Geiger die passende Sportauspuffanlage aus Edelstahl. Allerdings werden für den Akkustik-Zuschlag noch einmal 1990 Euro fällig. Weniger auffällig, dafür aber sicherheitstechnisch ratsam sind eine Hochleistungsbremsanlage sowie ein verstellbares H&R-Gewindefahrwerk. Abgerundet wird das Challenger-Paket durch Leichtmetallräder im 22-Zoll-Format (6200 Euro).
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