Dodge Charger Pursuit: Sitzprobe

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Dodge Charger Pursuit: Sitzprobe

— 22.11.2011

So sitzt es sich im Cop-V8!

In den kommt man sonst nur als Ganove oder Polizist rein: Redakteur Boris Pieritz nahm auf der LA Auto Show 2011 den Dodge Charger Pursuit unter die Lupe. Sitzprobe im Polizei-Dodge.

Ich bin sicherlich nicht der erste, der auf der Hinterbank des Dodge Charger Pursuit Platz nehmen darf. Doch während ich das nach dem Verzehr eines leckeren Hotdog in bester Laune auf der LA Auto Show 2011 tue, waren meine Vorgänger sicherlich weniger beschwingt. Wer im Alltag auf die Rückbank des neuen Polizeiautos der Chrysler-Tochter muss, hat etwas auf dem Kerbholz oder ist zumindest verdächtig. Immerhin: Im Messe-Charger kann ich meinen Allerwertesten auf weiches Leder betten, während im realen Polizeiauto – wie in den betagteren US-Polizeikarren wie dem Klassiker Ford Crown Victoria üblich – auf Räuber, Krawallbrüder oder sonstige Schwerenöter im Fond harte Kunststoffsitze warten. Ich teste das Polster im Fond kurz an – gar nicht so unbequem. Gute Beinfreiheit, genügend Kopffreiheit, der Komfort ist in einem Taxi nicht besser. Doch irgendwie ist mir mulmig dabei, in einem Poizeiauto hinten zu sitzen. Hoffentlich gehen die Türen noch auf. Tun sie – also nichts wie hinters Steuer.

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Hinten ist nur kurzes "Ansitzen" angesagt. Da wird einem schnell mulmig.

Und siehe da: Für das Wohlbefinden der Cops ist ebenfalls gesorgt. Auch hier sind die Sitze aus Leder, außerdem sind sie schön ergonomisch geformt und passen sich meiner Wirbelsäüle wunderbar an. Hier sitze ich gern. Wäre ja auch schlimm, wenn der Streifenpolizist auf Verbrecherjagd durch die Straßenschluchten in New York "Rücken" bekommt. Meinen vollen Respekt verdienen auch das technische Zubehör und die vielen elektronischen Helferlein. Dank zweistufigem, speziell auf die Anforderungen der Polizei abgestimmtem ESP werden waghalsige Wendemanöver und Kurvenfahrten bestmöglich unterstützt. Sollte der Gejagte dennoch aus dem Blickfeld geraten, halten eine gut vernetzte multimediale Ausstattung mit USB-Anschluss und modernstem Navi- und Infotainmentsystem die Fluchtchancen der Gauner relativ gering.

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Der Dodge Charger Pursuit leistet 296 (V6) oder 375 PS (V8).

Schnell muss die Cop-Kiste natürlich auch sein. Dafür sorgt ein 375 PS starker 5,7-Liter-V8, der per Starknopf rechts neben dem Lederlenkrad aktiviert wird. Alternativ gibt es auch einen "kleinen" 3.6 V6 mit 296 PS. Wirft man das V8-Aggregat an, was ich in den Hallen des Convention Center leider nicht darf, absolviert der Polizei-Charger den Spurt von 0 auf 100 km/h in 5,8 Sekunden. Das Potenzial des riesigen Licht- und Sirenen-Spektakels auf dem Dach kann ich leider ebenfalls nur ahnen. Auch hier wäre der Erhalt des Zündschlüssel für eine Erprobung vonnöten gewesen. Der typisch in Schwarz-Weiß gehaltene Charger kommt vor allem durch den imposanten Rammschutz an der Front äußerst bullig rüber. Dank dieses Accessoires können flüchtige Autos prima in die Wallachei bugsiert werden. Ich nutze den Riesenspoiler jedoch nicht als Rammbock sondern als Sitzbank für ein letztes Foto.

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