Dodge Charger (US-Version)

Dodge Charger (US-Version)

— 30.05.2005

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Dodge zeigt Amerika die Muskeln: Der Charger kommt aus der ra der Muscle-Cars. Jetzt erobert er wieder die Highways mit bis zu 425 PS.

Whrend Mercedes-Benz hartnckig versucht, dem amerikanischen Volk das Prinzip Diesel schmackhaft zu machen, besinnt sich die Konzern-Schwester Dodge auf alte Traditionen: Muskeln zeigen. Das geht am besten mit einem brenstarken HEMI unter der Haube. Der sffelt zwar Superbenzin, doch so kennen es die Amis. Und sorry, Diesel genau so lieben sie es.

Sicher, dieses Kraftwerk steckt bereits im Chrysler 300C. Aber der sieht fr amerikanische Muscle-Car-Verhltnisse noch viel zu brav aus. Eine neue Hlle mute her, und schon war der legendre Charger wiedergeboren. Dieser Dodge tritt familientauglich gegen den neuen Retro-Renner Ford Mustang an, wie schon bei den TV-Verfolgungsjagden auf den Straen von L.A. in guten alten Bullit-Zeiten. Steve McQueen htte heute die Qual der Wahl.

Doch in den Werbespots, die zur Zeit durch die US-Wohnzimmer flimmern, beschftigt sich Dodge mit einem anderen Gegner. In zwei Dreiigsekndern tritt der Charger gegen einen waschechten Dragster auf der berhmten Viertelmeile an. Der Run gegen keinen Geringeren als Dragster-Ikone Gary Scelzi endet allerdings jh an einer geschlossenen Mautschranke. H? Richtig, irgendwas stimmt da nicht. Der Charger-Pilot schmeit sein Geld in den Schlitz und wacht auf. Alles nur ein Traum. Ein amerikanischer Traum.

Der Charger allerdings wird am 1. Juni 2005 Realitt. Mit 340-PS-V8 startet er bei 29.995 Dollar, angetrieben vom kleineren V6 (250 PS) werden 22.995 Dollar fllig. Im Top-Modell SRT8 (32.495 Dollar) wummern sogar 425 PS. Zum Vergleich: Der Mustang startet mit sechs Zylindern bei 19.770 Dollar, der V8 kostet 25.570. In beiden Fllen viel Leistung fr verhltnismig wenig Geld. Doch das Image der PS-Boliden driftet knftig etwas auseinander: Der Mustang cruised genlich durch L.A. und der Charger jagt ihm mit qualmenden Pneus davon. So wrde es Dodge zumindest gern sehen.

Autor: Michael Vo

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