Dodge Dart "Nunrunner"

Dodge Dart "Nunrunner"

— 13.07.2009

Unterwegs im Auftrag des Herrn

Er war für den Vatikan gedacht, dieser 1962er Dodge Dart Limo Wagon. Daher der Umbau zum 8-sitzigen Kombi. Sein aktueller Besitzer in den USA will ihn jetzt versteigern. Mit Dodge V10, über 300 PS und göttlicher Beschleunigung.

Der braune Lack ist hässlich. Rost hat die Kotflügel angefressen. Diesem 1962er Dodge Dart Limo Wagon kann keiner mehr helfen. Wer nicht genauer hinsieht, mag das denken. Sein aktueller Besitzer aus Philadelphia will den Wagen online versteigern. Da krebst er aktuell bei knapp 1600 US-Dollar herum, nicht wirklich viel. Aber es steckt mehr drin in der Rostlaube, als der erste Blick verrät. Der Dart ist nämlich ein Einzelstück, und zwar in jeder Hinsicht. Zum achtsitzigen Kombi wurde er in den Sechzigern umgebaut. Denn er war mal für den Vatikan gedacht, als Transporter für Priester, Mönche und Nonnen. Acht Leute finden in dem Riesenkombi problemlos Platz. Nach Rom schaffte er es zwar nicht, fand aber seinen Weg in eine katholische Gemeinde in Kentucky. Die fuhr ihn, bis 1977 der originale 5,2-Liter-V8 hochging. Ab da stand er bis Dezember 2008 draußen.

Unter dem Blech stecken ein Dodge V10 und Corvette-Technik

Mit V10 und über 300 PS schlägt der "Nonnenrenner" sich auch auf dem Dragstrip nicht schlecht.

Absolut einzigartig sieht es auch unter dem Blech des Dart Limo Wagon aus. Da hat der aktuelle Besitzer nämlich kräftig Hand angelegt. Unter der Haube brabbelt ein V10 aus dem Dodge Ram mit deutlich mehr als 300 PS. Dessen Kraft überträgt ein manuelles Sechsganggetriebe aus der Viper. Und die geht direkt an das Fahrwerk einer 2004er Corvette Z06, inklusive Querlenkern, Stabis und Bremsen. Laut Besitzer soll der "Nunrunner" (Nonnenrenner) so zuverlässig sein, dass er sowohl auf dem Dragstrip ganz gute Zeiten hinlegt, als auch dieses Jahr die Hot-Rod-Power-Tour durch den gesamten amerikanischen Mittelwesten durchgehalten hat. Hoffentlich findet jemand dieses Einzelstück wert, es zu erhalten. Der Rahmen und der untere Teil der Karrosserie sind laut momentanem Besitzer schon geschweißt. Verkauft wird der "Nunrunner" weltweit. Der Käufer muss sich allerdings um die Verschiffung selbst kümmern.

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