Dodge Journey SR von Irmscher — 07.06.2010
Kompakter Van im Rallye-Fieber
Die Tuning-Experten von Irmscher hat dem Dodge Journey einen Rallye-Dress spendiert. Nun darf er sich ein SR hinter den Namenszug hängen und kostet 1800 Euro mehr als das Basismodell.
Veredler Irmscher hat es sich zur Aufgabe gemacht, schlichte Alltagsautos zu etwas Besonderem zu machen. Gerne toben sich die Mannen aus Remshalden dabei im automobilen Programm von
Opel aus. Es dürfen aber ab und an auch andere Hersteller sein. Wie
Dodge zum Beispiel. Dem Kompaktvan Journey hat Irmscher jetzt zu dem verholfen, was man bei Dodge den "Wow-Effekt" nennt. "Mutig, kräftig, männlich, zupackend und praktisch", so ist der Journey mit dem Zusatz SR in den Augen des Herstellers zu charakterisieren. Hört sich gut an – und sieht zumindest auch kernig aus.
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Neu im Innenraum: Sport-Pedale im Alu-Look, der mit Leder überzogene Instrumententräger und das Leder-Sportlenkrad.
Über die schwarze Metallic-Lackierung laufen in Längsrichtung orangefarbene Rallyestreifen. Wahlweise gibt es auch schwarze Streifen auf rotem Grund. Die Räder sind in jedem Fall schwarz lackiert. Spoiler vorne und hinten sollen für einen kraftvollen Auftritt sorgen. Denselben Job sollen die leichte Spurverbreiterung , die tiefer liegende Karosserie und die Auspuffblende in Chrom-Optik erledigen. Sport-Pedale im Alu-Look, der mit Leder überzogene Instrumententräger und das Leder-Sportlenkrad verbreiten im Innenraum eine markige Atmosphäre.
Noch eine Kostprobe: Opel Meriva von Irmscher
Unter der herben Schale sitzt allerdings ein sehr vernünftiger Kern: Mit dem Zweiliter-Turbodiesel-Direkteinspritzer sieht man gegen echte Sportler zwar keine Sonne, dafür verbraucht man nach Herstellerangaben aber auch nur 6,3 Liter. Da kann das wahlweise fünf- oder siebensitzige Familienmobil nicht aus seiner Haut. Einen weiteren Kratzer bekommt die Männlichkeit angesichts der inkludierten Abstandswarner in den vorderen und hinteren Stoßfängern. Dagegen stinkt wiederum das Sportfahrwerk an. Ab 31.190 Euro ist der
Dodge Journey SR 2.0 CRD zu haben. Für den SR-Zusatz werden gegenüber dem Basismodell demnach 1800 Euro fällig. Der Preisvorteil gegenüber der Einzelbestellung aller Komponenten liegt bei 2000 Euro.
Kommentare zum Artikel (3)
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Dieses Auto ist so schön/schick/sportlich wie Cindy aus Marzahn sexy ;-)
Grundsätzlich gehört der Journey zu den besten Minivans. Eine Aufwertung im Innenraum lasse ich mir auch noch gefallen, aber die äußere "Verschönerung" liegt m. E. ziemlich daneben, zumal weder am Fahrwerk noch an der Leistung gedreht wurde. Also, was hat nun ein Familienvan bitte mit "Rallye" zu tun? Ein ohnehin designmäßig gelungenes und vernünftiges Fahrzeug kann mit solchem "Firlefanz" eigentlich nur verlieren.
Der Journey ist ja schon ohne Tuning ein Hingucker und für mich die Messlatte beim Design von Minivan's. Aber der SR ist ja mal echt cool, um den zu kaufen muss man sich nicht mal 'ne Familie zulegen. Jetzt werden aber sicher wieder welche von wegen Proll-Optik und Penisausgleich schwafeln ...