DRM

DRM: Kreim ist Meister

— 22.10.2016

Sieger der Drei-Städte-Rallye

Für Fabian Kreim und Co-Pilot Frank Christian bedeutet der Sieg bei der Drei-Städte-Rallye den Meistertitel in der DRM. Enttäuschung bei den Gegnern.

Mit seinem Sieg bei der Drei-Städte-Rallye haben Fabian Kreim (Fränkisch-Crumbach) und Co-Pilot Frank Christian (Oberhausen) im Skoda Fabia R5 den Titel in der DRM (Deutschen Rallye Meisterschaft) geholt. Auf Platz zwei kamen Dominik Dinkel / Christina Kohl (Rossach / Tiefenbach) bei ihrer Premiere im Skoda Fabia R5 mit einem Rückstand von 52,5 Sekunden ins Ziel. Maximilian Koch / Lisa Brunthaler (Regensburg) wurden im Skoda Fabia S2000 Dritte.

Große Enttäuschung dagegen bei Kreims ärgstem Widersacher Christian Riedemann (Sulingen) und seiner belgischen Co-Pilotin Lara Vanneste: Ihr Peugeot 208 T16 R5 schied am Samstag mit Getriebschaden aus. Dennoch sicherten sie sich die Vize-Meisterschaft.

Kreim und sein Team feiern den Titel in der DRM 2016

"Damit wurde definitiv ein Traum war“, jubelte Kreim im Ziel. "Jetzt stehen mein Co Frank Christian und ich in den Büchern der deutschen Rallye-Geschichte, ein tolles Gefühl." Mit dem Sieg beim Finallauf krönten sie eine überzeugende Saison. "Wir hatten nur beim Lauf im Vogelsberg ein Problem, aber daran war ich selbst schuld,“ räumte der Youngster ein. Gemischte Gefühle im Team von Peugeot Deutschland / ROMO: Bis zum Finale hatte Christian Riedemann im 208 T16 R5 noch die - wenn auch kleine - Chance, Kreim den Titel zu entreißen. "Dennoch, mit dem neu formierten Team auf Anhieb Vize-Meister zu werden ist ein toller Erfolg", zog er ein positives Fazit.

Außerdem waren zwei interessante Premieren beim Finale zu bestaunen. Hermann Gaßner sr. (Surheim), der vierfache Rallye-Meister und aktuelle Sieger im ADAC Rallye Masters, brachte als Deutschland-Premiere einen Hyundai i20 R5 nach Ostbayern. "Es macht richtig viel Spaß mit diesem Auto, aber ich muss mich sehr umgewöhnen", freute er sich über Rang zehn.

Raffael Sulzinger (Tittling), der Sieger des ADAC Rallye Junior Cup 2012, startete mit dem Ford Fiesta R5 erstmals in einem Allradler. Wie Gaßner bekam er sein neues Sportgerät erst unmittelbar vor dem Start, so dass wenig Eingewöhnung blieb. "Die Technik dieser reinrassigen Sportgeräte muss man erst einmal verstehen, da hab ich noch großen Nachholbedarf", so Sulzinger, der in der Gesamtwertung den siebten Platz belegte.
Fotos: ADAC

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