DTM 2008 Hockenheim I

DTM 2008 Hockenheim I

— 14.04.2008

Audi dominiert Hockenheim

Wie in der Formel 1 ist auch in der DTM der Start von Mercedes bescheiden. Audi-Pilot und DTM-Titelverteidiger Mattias Ekström siegt vor den Markenkollegen Timo Scheider und Tom Kristensen.

Audi beherrschte den ersten von zehn Läufen nach Belieben. Der zweifache DTM-Champion Ekström setzte sich vor 93.000 Zuschauern am gesamten Rennwochenende (12. und 13. April 2008) nach 37 Runden in 59:17,726 Minuten durch und wiederholte damit seinen Vorjahreserfolg. Scheider lag nur 0,824 Sekunden zurück. Kristensen, der im Vorjahr beim Auftaktrennen in Hockenheim schwer verunglückt war, hatte bereits 19,604 Sekunden Rückstand. "Wir haben das Auto für dieses Wochenende einfach super hinbekommen", bilanzierte Audi-Motorsportchef Wolfgang Ullrich zufrieden. "Das war natürlich super", jubelte Ekström nach seinem insgesamt elften DTM-Erfolg. Bruno Spengler war als Vierter bester Mercedes-Vertreter.

Der als Zweiter gestartete Ekström überrumpelte Pole-Mann Scheider und übernahm die Spitze. Der Schwede verteidigte auf dem 4,574 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs souverän die Führung, auch wenn sein Markenkollege immer wieder angriff. Scheider drohte von Verfolger Spengler ebenfalls keine Gefahr. Der Kanadier verlor nach dem ersten Boxenstopp sogar seinen dritten Platz an Paul di Resta. Der junge Brite musste nach einem Malheur beim zweiten Reifenwechsel allerdings seine Hoffnungen begraben, als bester Mercedes-Mann aufs Podest fahren zu können.

Schumi II mit großem Spaßfaktor

Bei seinem DTM-Debüt hat Ralf Schumacher sein Ziel erreicht: Er wollte die ielflagge sehen. Hat er auf Rang vierzehn.

DTM-Schüler Ralf Schumacher ist beim Dreifach-Triumph von Audi zum Saisonauftakt des Deutschen Tourenwagen Masters erwartungsgemäß nicht über eine Statistenrolle hinausgekommen. Der frühere Formel-1-Fahrer belegte bei seiner Premiere im Mercedes-Vorjahresmodell den 14. Platz. Schumacher war mit seinem DTM-Debüt zufrieden. "Der Spaßfaktor war sehr groß. Es war gut zu sehen, dass ich den Rennspeed der vor mir Platzierten gut mitgehen konnte", sagte der 32 Jahre alte Bruder von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher, der auch ohne sportliche Meriten im Mittelpunkt des Interesses stand. "Ich freue mich schon auf das nächste Rennen am kommenden Wochenende in Oschersleben, denn jeder Kilometer ist wichtig für mich."

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