Markus Winkelhock weiß noch nicht, wie es 2010 weitergehen wird

DTM 2009

— 13.11.2009

Winkelhock: Hoffentlich mehr Glück im kommenden Jahr

Markus Winkelhock zieht nach einer durchwachsenen Saison Bilanz: "Ich hoffe, dass ich im nächsten Jahr ein bisschen mehr Glück habe"

Für Markus Winkelhock begann die Saison 2009 vielversprechend. Der Rosberg-Audi-Pilot belegte beim Auftaktrennen in Hockenheim Platz vier. Doch diesem guten Ergebnis sollten in den folgenden neun Rennen nur zwei weitere Punkteränge folgen: abermals Platz vier auf dem Nürburgring und Rang acht beim Saisonfinale. Der sechste Platz von Zandvoort wurde Winkelhock im Nachhinein aberkannt - sein Audi wies im Ziel zu wenig Sprit auf.

"Ich denke, dass die Worte 'up and down' meine Saison am besten beschreiben", so Winkelhock. "Es waren wirklich gute Sachen dabei. Zweimal ein vierter Platz, dazu war ich Sechster in Zandvoort." Die in den Niederlanden erfolgte Disqualifikation könnte allerdings auch schon auf der Negativ-Seite der Saisonbilanz geführt werden.

Winkelhocks Saison erreicht ihren Tiefpunkt allerdings schon ein Rennen zuvor, als dieser im Freien Training am Norisring mit einem aufgestellten Kanaldeckel kolliderte. Dabei wurde der Vorjahres-Audi von der Vorderachse bis zum Heck aufgeschnitten. Winkelhock hatte Glück, dass er dabei nicht verletzt wurde. Zudem wurde auch die Bremsleitungen des Boliden zerschnitten und Winkelhock konnte den Wagen durch Runterschalten gerade noch rechtzeitig zum Stehen bringen.

"Die Sache mit dem Kanaldeckel ist auf der 'Down'-Seite zu verzeichnen", so Winkelhock, der dadurch nicht am Qualifying teilnehmen konnte und im Rennen daher chancenlos war. "Das waren einfach Sachen, für die ich nichts konnte, wo ich ein bisschen Pech hatte. Aber ich denke, das gehört im Motorsport dazu. Ich hoffe, dass ich im nächsten Jahr ein bisschen mehr Glück habe."

Ob, und wenn ja, für wen Winkelhock im kommenden Jahr starten wird, steht aber noch nicht fest. "Die Saison ist gerade erst vorbei. Nun werden Gespräche stattfinden und dann müssen wir einfach mal gucken, wie es weitergeht."

Fotoquelle: xpb.cc

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