Auch 2009 lief es für Bruno Spengler nicht immer nach Wunsch

DTM 2009

— 17.11.2009

Spenglers Rückblick auf eine frustrierende Saison

Mit seiner eigenen Performance war Bruno Spengler 2009 zwar eigentlich zufrieden, aber die Punkteausbeute wollte nicht so gelingen wie erhofft

Die Sternstunden von Bruno Spengler in der DTM sind schon etwas länger her. Der Mercedes-Pilot stellte 2006 mit vier Siegen den Jahresrekord auf, 2007 war er der erfolgreichste HWA-Fahrer und verpasste den Titel beim Saisonfinale in Hockenheim nur knapp um drei Punkte. Doch 2008 musste er seine Meisterschaftsambitionen schon früh aufgeben - und 2009 lief es für den mittlerweile 26-jährigen Kanadier auch nicht rund.

Spengler blieb sieglos, holte zwar drei Podiumsplätze, belegte in der Endabrechnung aber nur den vierten Platz. "Generell bin ich mit meiner Saison ein bisschen frustriert", bilanziert der HWA-Pilot gegenüber 'Motorsport-Total.com'. Er betont: Mit der eigentlichen Performance bin ich zufrieden, die Performance war eigentlich fast immer sehr gut." Doch er habe in diesem Jahr eben "einfach sehr viel Pech gehabt".

Das begann schon beim Auftakt im Mai: "Beim ersten Rennen in Hockenheim waren fünf Punkte weg, ich bekam Probleme 15 Runden vor Schluss, als ich Vierter war. Die Folge waren null Punkte", blickt Spengler zurück. Doch er startete eine Aufholjagd und holte bei den nächsten beiden Rennen am EuroSpeedway Lausitz und am Norisring jeweils den zweiten Platz. In Zandvoort sammelte er als Fünfter vier weitere Zähler.

"Nach vier Rennen war ich dann in der Meisterschaft wieder dabei, ich lag nur einen Punkt hinter Timo Scheider", so Spengler. "Doch dann ich zwei Rennen, wo ich auch wieder viel Pech hatte. Am Nürburgring war ich Zweiter, als mir Mattias Ekström hinten links die ganze Aerodynamik kaputt gemacht hat. Dadurch war das Auto sehr schwer zu fahren und ich bin nur Sechster geworden."

Beim nächsten Rennen in Brands Hatch lag der Kanadier wieder auf Platz zwei und hatte acht Punkte in Aussicht, "dann hatte ich einen Reifenschaden, bin in die Box gefahren und wurde nur Sechster." Beim Finale in Hockenheim verlor er weitere Punkte, als er zunächst von Audi-Jahreswagenfahrer Alexandre Prémat blockiert wurde, deshalb auf eine gewagte Strategie mit einem langen Schlussstint setzte und am Ende mit fehlendem Grip Oliver Jarvis und Jamie Green passieren lassen musste.

Über die Saison gesehen seien es rund 20 Punkte gewesen, die wegen seines Pechs "ganz schnell weg waren", rechnet Spengler vor. "Und das finde ich schade. Klar ist es enttäuschend, klar ist es ärgerlich."

"Aber jetzt schaue ich nach vorn", betont er. "Meine Performance in diesem Jahr war gut. Jetzt freue ich mich auf einen schönen Winter und Anfang des nächsten Jahres werde ich intensiv trainieren und mich gut vorbereiten. In der neuen Saison werde ich wieder alles geben und das ist das, was jetzt zählt."

Fotoquelle: xpb.cc

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