Peter Dumbreck kann sich vorstellen, dass sich DTM und Super GT annähern

DTM 2009

— 12.12.2009

Dumbreck: "DTM und Super GT? Das ginge!"

Peter Dumbreck kennt sowohl die DTM als auch die japanische Super GT und hält ein gemeinsames Reglement durchaus für möglich - ITR reist wieder nach Japan

Ist es nur eine fixe Idee oder durchaus ein Plan mit Zukunft? Die Kontakte zwischen der DTM-Dachorganisation ITR und der japanischen Super-GT-Serie beschäftigen Fans und Experten gleichermaßen. Bei weiteren Gesprächen loten Vertreter beider Serien kommende Woche die Möglichkeit aus, künftig - vielleicht sogar mit einem einheitlichen GT-Reglement - gemeinsame Sache zu machen. Gegebenfalls könnte die Einführung neuer Regeln in der DTM deshalb laut 'Autosport' von 2011 auf 2012 verschoben werden.

Eine solche Zusammenarbeit könnte im Sinne einiger interessierter Autohersteller sein, aus zwei Gründen: Zum einen könnte man unter einem GT-Reglement Autos bauen, die weltweit auch in anderen Serien einsetzbar sind. Das wäre zum Beispiel BMW sehr wichtig. Zum anderen wurde Japan als wichtiger Markt einen DTM-Einstieg noch schmackhafter machen.

Die Frage ist nur, ob der Plan, DTM-Boliden und Super-GT-Autos gemeinsam auf die Strecke zu schicken, umsetzbar ist. Peter Dumbreck meint: ja. Der Schotte kennt beide Serien, denn er ist zunächst von 2000 bis 2004 in der DTM gefahren und startete dann bis 2008 in der japanischen Super GT.

Laut Dumbreck müsste man nur die Reifen anpassen: "Wenn man bei einem DTM-Auto Super-GT-Reifen aufzieht, wären die Rundenzeiten sicher recht ähnlich", sagte er gegenüber 'Autosport'. Als er 2005 in der Super GT erstmals einen Toyota Supra gefahren ist, habe er das Gefühl gehabt, dass dieser fast gleich sei wie der Opel, mit dem er im Jahr zuvor in der DTM unterwegs war.

"Der Super GT schien ein bisschen mehr Power zu haben, aber seitdem haben sie die Leistung der GT500-Autos schrittweise reduziert", berichtete Dumbrech weiter. Inzwischen dürften sich DTM und Super GT auch von der PS-Zahl her ähnlich sein. V8-Frontmotoren kommen ohnehin in beiden Serien zum Einsatz, der Hubraum ist ähnlich. In Japan ist nur die Drehzahl dank größerer Air-Restriktoren höher.

"Auch von der Downforce her schien es nicht viel Unterschied zu geben, aber der große Unterschied waren die Reifen", hat der Schotte festgestellt. Die DTM fährt auf Einheitsreifen von Dunlop, die schmaler sind als die in der japanischen Serie. Zudem gibt es in der DTM mehr Einheitsbauteilen (künftig soll aus Kostengründen noch mehr vereinheitlicht werden) und strengere Vorgaben in Sachen Motor und Aerodynamik.

In der nächsten Woche werden die Gespräche zwischen ITR und Super GT fortgesetzt. Laut 'Speedweek' reisen dazu ITR-Präsident Hans Werner Aufrecht, DMSB-Automobilchef Christian Schacht und Reglement-Experte Michael Bernard nach Japan.

Fotoquelle: xpb.cc

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