Laut Tom Kristensen (l.) kam bei Abt-Audi der Spaß offensichtlich nie zu kurz:

DTM 2009

— 19.12.2009

Kristensen: "Mein Team hätte den Titel verdient gehabt"

Tom Kristensen verlässt nach sechs Jahren und 60 Rennen die DTM - Die Partys des Abt-Teams bleiben in besonderer Erinnerung

Am 25. Oktober 2009 endete in Hockenheim Tom Kristensen DTM-Karriere. Nach sechs Jahren und insgesamt 60 Rennen war für den Audi-Piloten Schluss. Künftig konzentriert sich der 42-jährige Däne ausschließlich auf seine Sportwagen-Karriere. Mit insgesamt acht Siegen bei den 24 Stunden von Le Mans ist Kristensen der erfolgreichste Pilot in der Geschichte des Langstrecken-Klassikers.

Nach dem Abschluss seiner Tourenwagen-Laufbahn erinnert sich der gelernte Bankkaufmann an einige Schlüsselmomente, die es in seinen sechs DTM-Jahren gab. Neben seinen 18 Podiumsplatzierungen, darunter vier Rennsiege, fällt ihm natürlich auch der schwere Unfall in Hockenheim 2007 ein. "Der Crash war enorm und es hat mich zwei Jahre gekostet, bis alle gesundheitlichen Nachwirkungen verschwunden waren", so Kristensen gegenüber dem 'DTM-Magazin'.

Der Zusammenstoß mit Markenkollege Alex Prémat hätte auch schlimmere Folgen nach sich ziehen können. Doch die DTM-Fahrzeuge gelten allgemein als sehr sicher. "Das stimmt", findet auch Kristensen, der sich an den Unfall kaum erinnern kann. "Und es ist eine schöne Bestätigung für alle, die unermüdlich an der Sicherheit im Motorsport arbeiten."

Trotz dieses heftigen Crashs blickt Kristensen zufrieden und auch ein wenig stolz auf seine DTM-Zeit bei Abt Sportsline zurück. "Meine Mannschaft war ein wunderbarer Haufen Leute. Wenn es um Racing geht, dann sind die Jungs hochprofessionell bei der Sache. Warum sonst schaffen sie reihenweise die schnellsten Boxenstopps der DTM? Ich habe es genossen, ein Teil dieser Mannschaftzu sein."

Kristensen findet, dass es sein Team verdient gehabt hätte, den Titel zu gewinnen, "viel mehr als ich selbst". Aber auch so kam der Spaß bei Abt-Audi offensichtlich nicht zu kurz. "Die können aus dem Nichts eine Party starten, die die ganze Nacht dauert. Ich erinnere mich zum Beispiel noch gut an die Meisterparty von Mattias Ekström 2004 in Brünn. Die Party nach unserem Doppelsieg und Ekis Titelgewinn war - naja, ich glaube, in Deutschland oder Dänemark wäre so was vielleicht illegal gewesen."

Fotoquelle: xpb.cc

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