Susie Stoddart träumt von der Formel 1, bleibt aber realistisch

DTM 2009

— 26.02.2009

Stoddart: "Wäre gern der weibliche Hamilton"

Susie Stoddart träumt von der Formel 1, aber bleibt realistisch: Auch in der DTM kann sie sich die nötigen Adrenalinschübe holen

Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton kennt die schnelle Schottin schon lange. "Ich bin mit ihm in der Formel Renault auf dem Podium gestanden und habe ihn sogar ein paar Mal geschlagen, aber nicht im direkten Fight. Es war schon in seinen frühen Karttagen sher deutlich zu sehen, dass er ein besonderes Talent hat." Auch heute trifft Stoddart ihren Landsmann häufig durch die Arbeit bei Mercedes-Benz: "Er hat sich überhaupt nicht verändert. Er ist immer noch nett und auf dem Boden geblieben."

"Ich würde gern eine Chance in der Formel 1 bekommen und ich denke, dass der Druck dort nicht anders wäre, als der, den ich jetzt bekomme", fuhr die Schottin fort, "aber man muss realistisch bleiben." Der Traum von der Königsklasse wird wohl ein Traum bleiben. Doch das Adrenalin, dass Stoddart so gerne spürt, bekommt sie auch in der DTM. Zwar hat Mercedes-Benz den Fahrerkader für 2009 noch nicht offiziell bestätigt, es gilt aber als sicher, dass sie wieder in einem Jahreswagen an den Start gehen wird.

Stoddart liebt den Sound der DTM-Boliden: "Manchmal, wenn ich zuschaue, denke ich: 'Mein Gott, das klingt wunderbar'. Aber wenn ich selbst fahre, habe ich spezielle Ohrstöpsel, damit meine Ohren keinen Schaden nehmen." Und sie liebt das Adrenalin: "Immer, wenn man ein Auto überholt oder das Heck kurz vor dem Ausbrechen ist, steigt der Puls massiv. Das Rennenfahren fordert einem alles ab. Manchmal ist es schwer, sich an die letzten zehn Runden zu erinnern."

Besonderen Spaß hat die Schottin, wenn sie ihre männlichen Kollegen schlägt: "Das macht mich happy", räumte sie ein. Googelt man ihren Namen, stößt man sogar auf das Prädikat "beste Rennfahrerin der Welt" - doch da gibt sich Stoddart bescheiden: "Ich würde mich selbst nicht so nennen, bevor es nicht die Statistiken beweisen. Aber ich fahre im Motorsport auf einem sehr hohen Level - es gibt nicht viele Frauen, die diesen Level erreicht haben. Jeder, der Sport betreibt, möchte die Nummer eins sein. Darum machen wir es."

Fotoquelle: XPB.CC

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