In der DTM hat Ralf Schumacher deutlich mehr Freue am Fahren als in der Formel 1

DTM 2009

— 26.03.2009

Schumacher: "Ich bin entspannter geworden"

Mercedes-Pilot Ralf Schumacher freut sich schon sehr auf seine neue C-Klasse und ist gespannt auf den Vergleich mit der starken Konkurrenz

Ralf Schumacher avancierte in der DTM schnell zum Publikumsliebling und erhält 2009 bei Mercedes die große Chance, in einer aktuellen C-Klasse weiter für Furore zu sorgen. Nach seinem Lehrjahr im Jahreswagen muss der ehemalige Formel-1-Fahrer nun Farbe bekennen, freut sich aber schon auf seine neue Aufgabe und das Duell mit den routinierten Kollegen. Überhaupt hat der 33-Jährige wieder viel mehr Freude an seinem Rennfahrerleben, seit er 2008 der DTM beigetreten ist.

Deswegen kann sich Schumacher auch durchaus vorstellen, der populären Tourenwagenserie noch für einige Zeit treu zu bleiben, wie er gegenüber 'Speedweek' erklärte: "Das Umfeld DTM inklusive Mercedes-Benz und den Teams Mücke, Persson oder HWA macht mir sehr viel Spaß. Von daher denke ich schon längerfristig", meinte Schumacher. Nicht zuletzt reizt den früheren Toyota-Fahrer der enge Kontakt zu den Kollegen auf der Rennstrecke.

"Um ehrlich zu sein: Diese Rangeleien im Pulk haben mir viel Spaß gemacht. Dieses Kämpfen und Überholen hatte ich davor in der Formel 1 ein bisschen vermisst. Durch die hohe Leistungsdichte im Feld sind Berührungen eben programmiert. Und ich ziehe meinen Hut auch vor denen, die eher im hinteren Bereich zugange sind - inklusive der Mädels. Speziell die Susie macht das verdammt gut", lobte Schumacher Markenkameradin Stoddart.

2009 muss sich der Deutsche allerdings hauptsächlich an seinen Neuwagen-Kollegen messen lassen, sieht diesem Vergleich aber entspannt entgegen: "Mein Ziel muss es sein, möglichst schnell möglichst dicht an meine erfahrenen Teamkollegen heranzukommen. Dass ich diesbezüglich unter Beobachtung stehe, ist mir klar. Aber ich setze ja ohnehin an mich selber die Erwartung, dass ich halbwegs klarkomme."

"Und ich stelle mich der Kritik, wenn's nicht so läuft. Aber ich hoffe natürlich, dass es halbwegs funktioniert", erklärte Schumacher, der nach eigenen Angaben viel gelassener zu Werke gehen kann, als noch in der Formel 1 - auch das Publikum hat 2008 diesen Eindruck gewonnen. "Dass meine Außendarstellung in der Vergangenheit, auch auf Grund von eigenen Fehlern, nicht immer gut war, ist klar", sagte Schumacher.

"Das eine oder andere Vorurteil mir gegenüber hat vielleicht auch eine Rolle gespielt. Fakt ist: Ich bin in der DTM entspannter geworden, weil sie mir viel Spaß macht", so der Mercedes-Pilot. Auch der Umgang mit den Fans gefalle ihm sehr. "Sie bringen ein bisschen mehr Ruhe mit als der in der Formel 1. Was sicher auch daran liegt, dass man in der DTM weiß, dass man früher oder später an sein Autogramm kommt."

Fotoquelle: xpb.cc

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