DTM 2009

— 04.04.2009

Ralf Schumacher: "DTM ist kein Kindergarten"

DTM 2009, Ralf Schumacher
Auch wenn er jetzt einen Neuwagen hat, geht Ralf Schumacher mit dem nötigen Respekt in sein zweites DTM-Jahr - Vor allem im Qualifying will er sich steigern
ANZEIGE
Das Lernjahr ist vorbei, Ralf Schumacher geht in seine zweite DTM-Saison und nun sitzt er in einer aktuellen Mercedes-C-Klasse. Den Bonus des Neulings hat er nun nicht mehr - und er hat mit dem Neuwagen das Material, in dem er mit den Toppiloten verglichen werden kann. Der unterlegene Jahreswagen ist kein Argument mehr, der Erfolgsdruck von außen wächst. Doch auch Schumacher selbst setzt sich unter einen gewissen Druck."Ich habe an mich selbst natürlich auch immer eine gewisse Erwartungshaltung, will immer das Maximum aus meinem Auto und mir herausholen", sagte Schumacher in einem Interview in der aktuellen Ausgabe der 'Auto Bild Motorsport'. "Speziell muss ich in der Qualifikation diese eine perfekte Runde hinbekommen."

Er weiß aber auch, dass die Beobachter nun auch mehr von ihm erwarten. "Die meisten Leute sagen bestimmt: Jetzt sitzt der ehemalige Formel-1-Pilot Ralf Schumacher in einem neuen Auto, da muss er doch gewinnen.", erklärte er, doch er betonte: "Die DTM ist aber absolut kein Kindergarten. Hier geht es um Hundertstelsekunden, die über einen guten Startplatz entscheiden. Die anderen Jungs hier in der DTM fahren schon seit einigen Jahren diese Art von Autos. Denen kann keiner mal eben so zeigen, wo's langgeht." Schumacher geht seine neue Aufgabe also mit der nötigen Portion Respekt an. In seinem ersten Jahr hat er gelernt, "dass aller Anfang in der DTM verdammt noch mal nicht leicht ist ." Zum Beispiel: "Allein den Dunlop-Einheitsreifen so zu kennen, um diesen in einer schnellen Qualifying Runde optimal nutzen zu können."

Dagegen sei das "Kontaktfahren" im Zweikampf nicht so extrem gewesen, wie er sich zuvor erwartet hatte. "Da die DTM-Autos aerodynamisch sehr diffizil sind und viele Anbauteile schnell wegbrechen können, ist die Disziplin unter den Fahrern doch recht groß", berichtete der Mercedes-Pilot. Im vergangenen Jahr war Schumacher vor allem damit beschäftigt, seinen Fahrstil von einem Formel-1-Auto auf einen DTM-Boliden umzustellen. Nun geht es an die Feinarbeit. In seinem zweiten Jahr müsse er zwei Dinge zusammenbringen: "Erstens, den anderen Fahrstil zu beherrschen. Und dann das Limit zu kennen. Das ist in der DTM weiß Gott nicht einfach. Die Autos haben sehr schmale Grenzen. Wenn du die nur etwas verpasst, verlierst du in nur einer Kurve mehrere Zehntelsekunden. Das sind Dinge, an die ich mich noch näher rantasten muss. Das fiel mir etwas leichter, als ich zum ersten Mal mit HWA getestet habe."

ANZEIGE
Das gesamte Interview mit Ralf Schumacher finden Sie in der aktuellen Ausgabe der AUTO BILD MOTORSPORT.

Fotoquelle: xpb.cc

Mehr zum Thema

Mitsubishi Outlander: Autosalon Genf 2012 - 09.02.2012

Das ist der neue Outlander
In Genf 2012 stellt Mitsubishi die dritte Generation des Outlander vor. Das SUV kommt als Weltauto rund um den Globus und mit kaum veränderten Abmessungen. Dafür wird es sparsamer. So kommt der neue Outlander

Chevrolet Cruze SW: Autosalon Genf 2012 - 09.02.2012

Chevy Cruze als Kombi
Chevrolet stellt den Cruze in Genf als Station Wagon vor. Der Kombi schluckt 1500 Liter Gepäck. Außerdem lockt der Opel Astra-Bruder mit einem neuen Infotainmentsystem. Der Cruze als Familienfreund

A1, Polo, Fabia, Ibiza: Tuning-Vergleich - 09.02.2012

Getunte Minis mit 200 PS
Wie ein Ei dem anderen gleichen sie sich und sind doch so verschieden. Trotz identischer Basis wollen SST Ibiza Cupra, Abt AS 1, Milotec Fabia RS und Rieger Polo GTI aus dem Einerlei der VW-Konzernminis herausstechen. Tuning-Vergleich

Versicherungsvergleich

Vergleichen Sie kostenlos über 180 Kfz-Tarife und sparen Sie bis zu 500 Euro!

Eingabe Ortskennzeichen: (z.B. HH für Hamburg)

Social Media

Diesen Artikel

Diesen Artikel

Artikel bewerten