Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich berichtet von erfolgreichen Sparmaßnahmen

DTM 2009

— 19.04.2009

Ullrich und die Tricks, Kosten zu sparen

Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich sprach bei der DTM-Präsentation in Düsseldorf über das Ziel, den dritten Titel in Folge zu holen und über die eingesparten Kosten

Das Ziel für Audi ist klar: In der Saison 2009 soll der dritte Titelgewinn in Folge eingefahren werden. "Das dritte Mal in Folge zu gewinnen ist natürlich eine hohe Motivation", sagte Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich bei der heutigen DTM-Präsentation in Düsseldorf. "Es ist natürlich ein Traum, auf den wir gern hinarbeiten. Aber wir haben in der DTM die stärkste Konkurrenz, die man haben kann. Nach zwei Siegen ist der Gegner natürlich besonders motiviert, aber das spornt und nur noch mehr an."

Gelingen soll der Titelhattrick mit dem aktuellen Audi A4 DTM, Arbeitstitel "R14 plus". "Plus bedeutet, dass es kein komplett neues Auto ist, sondern nur eine Weiterentwicklung", erklärte Ullrich. "Mit den R14 haben wir im vergangenen Jahr eine neue Aerodynamik gebracht und neue Ideen. Diese konnten wir gut umsetzen, schließlich sind wir ja Meister geworden. Dieses Konzept haben wir weiterentwickelt und das Gelernte umgesetzt. Ich denke, dass wir einen ordentlichen Schritt nach vorn gemacht und ein gutes Auto haben.

Dabei stand bei Audi in diesem Winter auch das Kostensparen im Vordergrund. Ähnlich wie bei Mitbewerber Mercedes konnte man die Ausgaben um etwa 30 Prozent reduzieren. Gespart wurde in der DTM allgemein und bei Audi hausintern. "Die Hersteller und die ITR haben sehr viel gearbeitet", so Ullrich. "Wir haben aber extrem darauf geachtet, dass es nicht auf Kosten der Fans geht und dass die DTM mindestens ein so gutes Produkt ist wie 2008. Zudem arbeitet man gemeinsam am Reglement, um die Kosten noch weiter zu senken."

Bei Audi selbst wurde dadurch gespart, indem man "sehr darauf geachtet hat, dass es viele Gleichteile zwischen 09er- und 08er-Auto gibt", erklärte der Sportchef: "Das hat natürlich viel Einfluss auf die Bestellungen, die Stückzahlen und damit auch auf den Einzelpreis. Wenn es auch noch Teile, von denen man im Rennen viele braucht, dann kann man am Ende viel sparen."

Vergangene Woche besuchte Ullrich die ITR-Tests in Dijon. Die französische Rennstrecke steht in dieser Saison erstmals im DTM-Kalender. "Die Rennstrecke ist für die Fahrer sehr interessant", konstatiert er. "Im Umfeld ist einiges dazu gebaut und renoviert worden. Aber wir haben noch einige Dinge mit den Streckenbetreibern besprochen, die bis zum Rennen noch verbessert werden."

Fotoquelle: xpb.cc

Weitere DTM Themen

News

Top 10: Die ältesten DTM-Sieger der Geschichte

News

DTM 2016: Die Top 10 Crashes

News

Timo Scheider: "Man muss Angst um die DTM haben"

News

"Eki" und sein Traum von der DTM: Power, Grip, stabile Autos

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.