Zwei wichtige Neuerungen kommen auf die Fahrer in der Saison 2009 zu

DTM 2009

— 19.04.2009

Zeitplan, Qualifikation: Die Regeländerungen im Überblick

Der Zeitplan wurde gestrafft, die Qualifikation bekommt ein Shoot-Out der Top 4: Das ändert sich in der DTM in der Saison 2009

Im Rahmen der heutigen DTM-Präsentation in Düsseldorf hat die ITR auch die wichtigsten Änderungen für die kommende Saison vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen dabei der veränderte Zeitplan an den Rennwochenenden sowie der neue Qualifikations-Modus. Im Vergleich zu den Vorjahren wurde der Zeitplan für die DTM an den Rennwochenenden gestrafft. So findet das halbstündige Roll-out nun am späten Freitagnachmittag statt. Am Samstag folgt das Qualifying ab 13:35 Uhr auf ein zweieinhalbstündiges Freies Training am Vormittag. Damit hat die DTM auf die finanziell schwierigen Zeiten reagiert.

"Man sollte nicht auf die Tränendrüse drücken, wie schlecht es einem in den heutigen Zeiten geht", sagte ITR-Chef Hans-Wener Aufrecht in Düsseldorf. "Die ITR und der Beirat mit Audi und Mercedes haben hart gearbeitet und ein erfolgreiches Konzept erstellt. Die Zuschauer merken dabei nicht, dass man Kosten reduziert hat. Wir haben den Kalender auf zehn Rennen reduziert und die Rennwochenenden von drei auf zweieinhalb Tage gekürzt. Das hat eine seht deutliche Kostenreduzierung gebracht."

In der Regel wird der DTM-Zeitplan wie folgt aussehen:

Freitag
12:00 Uhr Reifenzuteilung an die Teams
14:00 Uhr Technische Abnahme
17:00 - 17:30 Uhr Roll-out

Samstag
08:45 - 11:15 Uhr Freies Training
13:35 - 14:22 Uhr Qualifying

Sonntag
12:30 - 13:10 Uhr Pitwalk
13:20 - 13:30 Uhr Warm-up/Informationsrunden
13:30 - 13:45 Uhr Startfeldpräsentation, Startaufstellung
14:00 Uhr Rennen
15:20 Uhr Siegerehrung

"Shoot-out"-Qualifying in vier Durchgängen

"Zudem haben wir ein neues Qualifying-Konzept, das die Qualifikation für die Zuschauer an der Strecke und vor dem Fernseher noch spannender machen soll", versprach Aufrecht weiter. Ab diesem Jahr besteht das "Shoot-out"-Qualifying zur Ermittlung der Startplätze für das DTM-Rennen aus vier statt wie bisher aus drei Durchgängen.

Nach der ersten 14-minütigen Session kommen die schnellsten 14 Piloten in den nächsten Durchgang. Im zweiten Durchgang haben die verbleibenden Teilnehmer zehn Minuten Zeit, um sich für den dritten zu qualifizieren, der neun Minuten dauert. Nach diesem Durchgang machen die vier schnellsten Fahrer die Verteilung der ersten vier Startplätze unter sich aus. Beim vierten Durchgang darf jeder Fahrer nur eine gezeitete Runde absolvieren. Zwischen dem dritten und dem vierten Durchgang herrschen Parc-fermé-Bestimmungen: Nachtanken und Reifenwechsel sind verboten

Basisgewichte:

Die DTM-Kommission hat für die Saison 2009 folgende Minimumgewichte
beschlossen:

Fahrzeuge der Generation 2009: 1.050 Kilogramm
Fahrzeuge der Generation 2008: 1.030 Kilogramm
Fahrzeuge der Generation 2007: 1.010 Kilogramm

Fotoquelle: xpb.cc

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