Schadensaufnahme: Ralf Schumachers Vormittag endete im Reifenstapel

DTM 2009

— 28.04.2009

Hockenheim-Test: "Rocky" schnell, "Schumi 2" crasht

Mike Rockenfeller fuhr am verregneten zweiten Vormittag in Hockenheim zur Bestzeit, Ralf Schumacher sorgte mit einem Abflug für eine Unterbrechung

Nachdem das Wetter in Hockenheim zum gestrigen Auftakt des Vier-Tages-Tests noch relativ freundlich war, wurde es heute ungemütlich im Hardtwald. Den ganzen Vormittag über regnete es und es war kühler als gestern. Die Bestzeit in der dreistündigen Session am Vormittag holte sich Mike Rockenfeller im Audi-Jahreswagen von Rosberg. Er war mit einer Zeit von 1:51.039 Minuten allerdings weitaus langsamer als die gestrige Bestzeit von Oliver Jarvis, die im unteren 1:33er-Bereich gelegen hatte.

"Wir haben versucht, ein Regensetup herauszufahren", berichtete Rockenfeller über seine Arbeit am Vormittag. "Zudem bleibe ich in Übung, im Regen zu fahren. Obwohl - schon im vergangenen Jahr habe ich nur im Regen getestet und das scheint in diesem Jahr auch wieder der Fall zu sein."

Auf den zweiten Platz fuhr Abt-Pilot Martin Tomczyk, der gestern den Testträger gefahren war und heute mit seinem Einsatz-Audi auf die Piste ging. Er hatte jedoch fast eine halbe Sekunde Rückstand auf Rockenfeller. Im Audi-Testträger war heute Vormittag Tom Kristensen unterwegs. Der Däne drehte 62 Runden und kam mit einer Zeit von 1:51.671 Minuten auf den dritten Platz. Heute Nachmittag übernimmt Timo Scheider das Entwicklungsfahrzeug der Ingolstädter.

Mit Alexandre Prémat und Mattias Ekström, die beide heute ihre Testarbeit in Hockenheim begonnen haben, fuhren zwei weitere Audi-Piloten auf die Plätze vier und fünf. Bester Mercedes-Mann war Gary Paffett in seiner aktuellen HWA-C-Klasse als Sechster. Auch bei Mercedes hätte man sich gewünscht, dass das Wetter ein bisschen besser wäre. "Man kann mit den heutigen Daten schon etwas anfangen", erklärte HWA-Technikchef Gerhard Ungar. Er gab jedoch zu bedenken: "Aber es ist die Frage, ob wir in der Saison ein Rennen mit solchen Bedingungen haben. Es ist schon ziemlich kühl."

Susie Stoddart (Persson) und Maro Engel (Mücke) pilotierten ihre beiden Mercedes-Jahreswagen auf die Plätze sieben und acht. Ralf Schumacher wurde in seinem Neuwagen ein Opfer der Bedingungen. Er drehte sich mit seinem Mercedes von der Strecke und schlug dann in die Reifenstapel ein. Der Aufschlag war jedoch so leicht, dass am Auto keine sichtbaren Schäden entstanden und Schumacher aus eigener Kraft an die Box zurückfahren konnte. Dennoch wurde die Session nach seinem Crash für etwa zehn Minuten unterbrochen.

Schumachers zuvor gefahrene Zeit reichte für den neunten Platz. Dahinter reihte sich Tomas Kostka ein, der heute wieder den 2007er-Kolles-Audi fährt. Dass der Tscheche heute Vormittag für das Privatteam testet, war von Anfang an so geplant. Es hat nichts damit zu tun, dass Christian Bakkerud nach seinem gestrigen Crash noch Nachwirkungen an Nacken und Rücken spürt. Kostka wurde Zehnter vor Katherine Legge im Jahreswagen des Audi-Teams Abt.

Ergebnis Vormittag, Testtag 2:

01. Mike Rockenfeller (Rosberg-Audi) - 1:51.039 Minuten - 59
02. Martin Tomczyk (Abt-Audi) - 1:51.526 - 42
03. Tom Kristensen (Audi-Testträger) - 1:51.671 - 62
04. Alexandre Prémat (Phoenix-Audi) - 1:51.862 - 44
05. Mattias Ekström (Abt-Audi) - 1:52.264 - 40
06. Gary Paffett (HWA-Mercedes) - 1:52.386 - 34
07. Susie Stoddart (Persson-Mercedes) - 1:52.934 - 55
08. Maro Engel (Mücke-Mercedes) - 1:53.071 - 47
09. Ralf Schumacher (HWA-Mercedes) - 1:53.306 - 32
10. Tomas Kostka (Kolles-Audi) - 1:54.109 - 47
11. Katherine Legge (Abt-Audi) - 1:54.407 - 47

Fotoquelle: xpb.cc

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