Tom Kristensen erwartet sich, dass das Feld sehr eng beieinander liegt

DTM 2009

— 09.05.2009

Kristensen: "Alle unheimlich eng beeinander"

Audi-Pilot Tom Kristensen erwartet sich eine spannende Saison 2009 - Neuer Zeitplan: Erst Golfspielen, dann wird es stressiger

Fr Audi-Pilot Tom Kristensen hat die Saison schon vor einigen Wochen begonnen. Beim ALMS-Rennen in Sebring konnte er im neuen R15 TDI das neue Jahr mit einem Sieg beginnen. Fr den Dnen ein "wunderbarer Start" ins Jahr. Und jetzt geht es auch endlich mit der DTM los. "Jetzt wird es schon Frhling, man sprt, dass es wrmer wird und bisher hatten wir noch kein Rennen. Das ist in diesem Jahr natrlich anders als vorher", schildert er seine Ungeduld.

Entsprechend gro ist seine Vorfreude auf den Auftakt am nchsten Wochenende vor der groen Fan-Kulisse in Hockenheim. "Gerade beim Testen haben wir gesehen, dass wir das alle unheimlich eng beisammenliegen", so Kristensden. "Da sieht man, was alle fr 2009 erwarten knnen. Deshalb muss man alles geben, um alles so optimal wie mglich zu haben."

Neu ist in diesem Jahr der gestraffte Zeitplan an den Rennwochenenden. Am Freitagabend gibt es nur ein kurzes Rollout, dann steht am Samstagmorgen ein lngeres Training an, bevor es in die Qualifikation geht. "In meinem Alter ist das wunderbar", witzelte Kristensen. "Ich glaube, ich sage zu Hause gar nichts vom neuen Zeitplan. Ich sage ihnen am Donnerstag, dass ich jetzt zum DTM-Rennen fahre und dann reise ich ruhig und gemtlich an. Am Freitag kann ich es entspannt angehen, da gehe ich Laufen und Golfspielen. Dann bin ich bereit fr den Rollout am Freitagabend."

Spa beiseite - Kristensen wei, dass die Beteiligten nun eine neue Routine finden mssen: "Ich denke fr mich und fr alle ist es natrlich am Beginn des Wochenendes ein bisschen ruhiger, aber dann fngt es richtig an. Denn dann rckt alles nher zusammen. Man hat ja die gleiche Arbeit wie vorher, aber mit ein bisschen weniger Zeit auf der Strecke. Das bedeutet vielleicht, dass wir innerhalb des Teams die Informationen noch besser austauschen mssen, aber in einer krzeren Zeit. Deshalb wird es dann stressiger."

Wird die Teamarbeit im Training damit noch wichtiger? "Man ist auf jeden Fall schneller auf einem hheren Level, wenn man zusammenarbeitet", sagte Kristensen gegenber 'Motorsport-Total.com'. "Es ist natrlich auch die Aufgabe der Ingenieure, dass die Informationen ber die Autos schnell und reichlich flieen. Aber so haben wir das bei Audi immer gemacht. Weil jetzt ein Tag fehlt, haben wir natrlich weniger Zeit, um alles zu analysieren."

Der Test am Freitag, in dem an der Rennvorbereitung gearbeitet wurde, fllt weg. Kristensen geht dennoch davon aus, dass die Teams das Training am Samstag vor allem fr die Vorbereitung auf die Qualifikation konzentrieren. Deshalb gewinne das Warmup am Sonntag an Bedeutung. Hier geht es dann nur noch rein um die Rennabstimmung, auch weil Wetter- und Temperaturbedingungen denen im Rennen dann am hnlichsten sind.

Und was sagt der Dne zum neuen Qualifying-Shootout? "Das finde ich gut, wenn ich unter den ersten Vier bin. Sonst ist es mir egal."

Fotoquelle: DTM

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