Das neue DTM-Arbeitsgerät von Ralf Schumacher ist ein neuer Mercedes

DTM 2009

— 10.05.2009

Ralf Schumacher: Rallye ja, Motorrad nein

Ralf Schumacher hat in der DTM ein neues Zuhause gefunden, aber ein Rallye-Abstecher würde ihn auch reizen - das Motorrad-Vorbild des Bruders nicht

Ralf Schumacher ist auch in seiner zweiten DTM-Saison eines der großen Zugpferde der Serie. 2009 wird der ehemalige Formel-1-Pilot zum ersten Mal in einem Mercedes-Neuwagen sitzen, was das Interesse, aber auch die Erwartungshaltung der breiten Öffentlichkeit sicherlich noch einmal erhöhen wird.

Doch Schumacher drückt von vorne herein auf die Euphoriebremse: "Jetzt ist es mein Ziel, vergleichbar gute Leistungen wie meine Teamkollegen zu zeigen", sagte der 33-Jährige in einem Interview mit der 'Auto Bild Motorsport'. "Doch die haben mir schon einiges an Erfahrung in der DTM voraus."

Er selbst sieht bei sich noch einigen Aufholbedarf: "Bei mir ist noch keine hundertprozentige Routine drin. Das braucht eben eine Weile." Die Motivation ist dabei kein Problem, denn "motiviert ist ein Rennfahrer immer. Man versucht ja auch in schwierigeren Situationen, das Beste rauszuholen."

Die DTM ist also die neue sportliche Heimat des jüngeren Schumachers geworden, der eines garantiert nicht vor hat: Den Motorrad-Abenteuern seines Bruders nachzueifern. "Das reicht, wenn ein Schumacher das versucht", scherzte Ralf. Eher würde ihn ein Rallye-Abstecher reizen: "Zum Spaß könnte ich mir das schon mal vorstellen."

Entspanntes Familienverhältnis zum Motorsport

Oder aber seiner Frau Cora zusehen, denn der Gatte erwartet durchaus, dass sie "den einen oder anderen Spaßeinsatz in irgend einer kleineren Rennserie fahren wird. Sie macht das einfach ganz gerne - aber das war es dann auch." Das Vertrauen in die Fahrkünste Coras ist jedenfalls da: "Ich lasse mich gerne von meiner Frau fahren. Sie ist eine gute Autofahrerin - und ich ein entspannter Beifahrer."

Vielleicht gibt es die Familie Schumacher aber auch öfter an Kart-Strecken zu beobachten, denn auch der achtjährige Sohn David ist bereits aktiv: "Aber ob er dann irgendwann mal Rennfahrer werden will oder nicht, kann ich jetzt noch nicht sagen. Dafür ist es viel zu früh."

Papa Schumacher sieht der Zukunft in dieser Frage sehr entspannt entgegen: "Er fährt gerne, aber er beschäftigt sich auch mit anderen Dingen. Wenn er irgendwann Profi werden möchte und wenn er seine Sache auch wirklich gut macht, warum nicht."

Mehr zur DTM finden sie im aktuellen Heft der Auto Bild Motorsport

Fotoquelle: xpb.cc

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