Jubiläum: Dunlop ist seit zehn Jahren der Reifenpartner der DTM

DTM 2009

— 14.05.2009

Dunlop: Jubiläum und neue Regeln

Die DTM geht in ihr zehntes Jahr auf Dunlop-Reifen - für die Saison 2009 wurde das Reifenreglement nochmals modifiziert

Wenn am kommenden Wochenende (15. bis 17. Mai) die Startampel in der DTM auf Grün geschaltet wird, beginnt für Dunlop eine ganz besondere Saison: Zum Auftakt wird nicht nur das 100. DTM-Rennen der "neuen" DTM ausgetragen, sondern die Partnerschaft zwischen dem Reifenhersteller und der Tourenwagenserie geht ins zehnte Jahr. Seit dem Neubeginn der DTM im Jahr 2000 vertrauen die Teams auf die exklusiv von Dunlop gelieferten Rennreifen. Dunlop ist seit zehn Jahren Partner der DTM-Hersteller Audi und Mercedes-Benz und verfügt somit über einen einzigartigen Erfahrungsschatz.

Dennoch ist auch die zehnte Saison eine große Herausforderung, wie Michael Bellmann, Leiter der Motorsport-Abteilung in Hanau, weiß: "Das Level in der DTM wird in jedem Jahr höher, die Zusammenarbeit noch professioneller. Obwohl der Reifen für alle Teams identisch ist, geht es immer wieder darum für ein neues Fahrzeug und eine ganz bestimmte Streckenbedingung das absolute Maximum des Reifenpotentials auszuschöpfen."

Die Dunlop-Ingenieure analysieren an jedem Wochenende mehr als 1.000 Daten rund um das Thema Reifen, um den DTM-Teams die bestmöglichen Tipps im Umgang mit der Rennversion des Dunlop SP Sport Maxx in den Dimensionen 265/660 R18 (vorne) und 280/660 R18 (hinten) geben zu können.

Modifiziertes Reifenreglement

Im Laufe des Wochenendes darf ein Fahrer nun maximal acht unbenutzte Reifensätze (2008: neun) bei den Trainingsläufen, dem Qualifying und im Rennen verwenden. Darin enthalten sind zwei bereits zuvor registrierte Sätze (2008: drei) aus der vorigen Veranstaltung, welche neu oder gebraucht sein können. Falls ein Fahrer die dritte Qualifying-Sektion nicht erreicht, darf der speziell für die dritte Sektion registrierte Satz als einer der beiden Sätze verwendet werden, welche zur nächsten Veranstaltung erneut registriert werden dürfen. Wie die Teams ihre Slick-Sätze tatsächlich aufteilen, bleibt meist geheim.

Die Mengenbeschränkung der Regenreifen bleibt unverändert: Im Qualifying dürfen zwei Sätze, im Rennen drei Sätze verwendet werden. Die Regenreifen werden nach der jeweiligen Verlosung in Holzkisten versiegelt. Das Öffnen der Holzkisten erfolgt auf Weisung des Renndirektors jeweils vor der Zeittrainingssession oder dem Rennen. Das strikte DTM-Reglement lässt auch in Bezug auf die Behandlung der Reifen keine Fragen offen: Außer der Verwendung von Heizdecken und dem Abschaben von Verschmutzungen ist nur eines erlaubt: das Abkühlen der Reifen mittels Wasser. Jede andere Behandlung - ob chemischer, mechanischer oder thermischer Art - ist ausdrücklich verboten.

Fotoquelle: xpb.cc

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