Mattias Ekström hatte im freien Training die Nase vorne.

DTM 2009

— 16.05.2009

Freies Training: Audi-Trio vorne

Mattias Ekström, Tom Kristensen und Martin Tomczyk lagen nach zweieinhalb Stunden an der Spitze - Zwei Rotphasen unterbrachen die Testarbeit

Der Schwede Mattias Ekström fuhr im ersten und einzigen freien Training des DTM Wochenendes die Bestzeit (1:32.740min). Der Audi-Pilot hatte nach zweieinhalb Stunden 0,189 Sekunden Vorsprung auf Tom Kristensen. Rang drei sicherte sich Martin Tomczyk vor dem schnellsten Mercedes mit Gary Paffet, der sich in letzter Sekunde nach vorne geschoben hatte. Rang fünf ging an den Schotten Paul Di Resta.

Auf die fünf aktuellen Fahrzeuge folgten mehrere Jahreswagen: Schnellster war der Brite Oliver Jarvis, dem rund eine halbe Sekunde auf Ekström fehlte. Auf ihn folgten Mike Rockenfeller, Jamie Green, Alexandre Prémat und Katherine Legge, die mit 42 Runden zu den fleißigsten Fahrern zählte. Green war in den zweieinhalb Stunden allerdings nur acht Runden gefahren.

Der amtierende Meister Timo Scheider beendete das Training auf der elften Position mit 0,860 Sekunden Rückstand auf seinen führenden Markenkollegen Ekström. Bruno Spengler erreichte nur Rang 14, drei Plätze vor Ralf Schumacher.

Im Gegensatz zum vergangenen Jahr steht den Teams und Piloten in dieser Saison nur ein 150 Minuten langes freies Training zur Verfügung. Zum Glück verschonte der Regengott heute Fahrer und Zuschauer auf dem Hockenheimring. Allerdings wurde das Training zwei Mal durch rote Flaggen unterbrochen, wodurch den Piloten fast eine halbe Stunden verloren ging.

Mattias Ekström setzte sich früh an die Spitze. Die ersten schnellen Runden fuhr der Schwede bereits nach rund einer halben Stunde. Er war zu dem Zeitpunkt rund eine Sekunde schneller als der Rest des Feldes. Seine Zeit stand lange ganze oben auf der Zeitenliste. 23 Minuten vor Schluss ging der Schwede mit neuen Reifen raus, kam aber nicht an seine Zeit heran - wie auch der Rest des Feldes.

Rund eine Stunde vor Ende des Training unterbrach die Rennleitung die Session mit roter Flagge. Grund war allerdings kein Abflug, sondern der Zustand der Strecke. Kaum waren alle Fahrzeuge in der Box untersuchten Mitglieder der Rennleitung einen Curb ausgangs Kurve eins, der sich gelöst hatte. Wie sich später herausstellte, hatte sich Martin Tomczyk daran seinen Splitter beschädigt.

Weitere Fernsehaufzeichnungen zeigten, dass auch der Mercedes von Mathias Lauda Teile an dem Curb eingebüßt hatte. Die Verantwortlichen entschieden den gesamten Curb neu zu befestigen. Da dies auch nicht von Erfolg gekrönt war, wurde das gesamte Teil entfernt. Die Aktion bedeutete für die Fahre einen Verlust von rund 20 Minuten Trainingszeit. Allerdings veränderte sich durch das fehlende Teil die Strecke, da sich nun die Fahrer ausgangs der ersten Kurve weiter nach außen tragen lassen konnten.

Tomás Kostka sorgte eine Viertel Stunde vor Schluss für die zweite Rotphase und erneuten Schrott im Kolles-Team. Den Tschechen überholte Ende der Start-Ziel-Geraden das eigene Heck und der Neueinsteiger schlug in Reifenstapeln ein. Kostka blieb zum Glück unverletzt. Der Rest des Fahrerfeldes hatte anschließend noch etwas mehr als sieben Minuten Zeit.

Die wirklichen Kräftverhältnisse und werden wir erst nach dem Qualifying heute Nachmittag kennen.

Fotoquelle: xpb.cc

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