Mattias Ekström fährt die erste Pole Position der neuen Saion ein.

DTM 2009

— 16.05.2009

Qualifying: Ekström holt die Pole Position

Großer Jubel bei Audi: Die Ingolstädter platzieren gleich fünf Fahrzeuge an der Spitze - Paul Di Resta nur Sechster

Die erste Pole Position der neuen Saison 2009 sicherte sich Mathias Ekström vor seinen Markenkollegen Tom Kristensen, Martin Tomczyk und Oliver Jarvis. Diese vier nahmen zum ersten Mal an der neuen vierten Qualifyingsession teil. Auch auf der fünften Position steht mit Timo Scheider ein Audi-Pilot. Erst auf Rang sechs taucht mit Paul Di Resta der erste Mercedes-Fahrer auf.

Ekström und Kristensen hatten kurz vor Ende des dritten Teils noch nachgetankt und neue Reifen aufgezogen und fuhren noch schnell eine Runde, um dem Reglement zu entsprechen. Das besagt, dass die Fahrer direkt vor dem vierten Qualifyingteil nicht mehr nachtanken dürfen. Doch in ihrem Fall waren sie im dritten Teil leicht genug, um ganz vorne zu fahren. Sie konnten aber wieder genug Benzin einfüllen, um Q4 zu überstehen.

Jarvis fuhr als Erster raus, auf ihn folgte Kristensen, dann Tomczyk und zum Schluss Ekström. Der Brite legte damit die erste Zeit vor, die Kristensen nur wenige Sekunden später toppen konnte. Tomczyk reihte sich anschließend hinter dem Dänen ein. Doch schon die Zwischenzeiten deuteten an, dass Ekström sich die Pole schnappt - was sich wenig später auch bewahrheitete.

Q3: Zum ersten Mal nicht das Ende

Zum ersten Mal kämpften im dritten Qualifyingteil die Piloten um den Einzug in die Top-4-Session. Maro Engel gab als Siebtplatzierter den Kampf frühzeitig auf und blieb nach seinem ersten Stint in der Box. Das galt auch für Markus Winkelhock auf Platz acht. Alle Augen ruhten in den letzten Sekunden auf Timo Scheider, der mit Rang fünf aber ebenfalls nicht weiterkam. Paul Di Resta schied auf Position sechs aus.

Q2: Die Mercedes-Truppe dünnt weiter aus

Im zweiten Teil des Zeittrainings mussten zwei weitere aktuelle Mercedes-Piloten dran glauben: Für Gary Paffett und Ralf Schumacher kam auf den Positionen elf und zwölf das Ende. Ebenfalls Schluss war für Alexandre Premat, Mike Rockenfeller und für die beiden Damen Katherine Legge und Susie Stoddart. "Wir hatten einen Platz unter den Top 4 oder 5 erwartet", meinte ein frustrierter Paffett. "Das Auto hatte das Potenzial, aber ich habe es nicht zusammen bekommen."

Q1: Aus für Spengler

Im ersten Qualifyingteil büßte Mercedes bereits einen aktuellen Jahreswagen ein: Bruno Spengler flog als 19. raus. Seine erste fliegende Runde wurde ihm gestrichen, da er in der ersten Kurve zu weit rausgekommen und über eine rote Sperrfläche gefahren war. "In meiner zweiten fliegenden Runde ging plötzlich die Anzeige auf dem Amaturenbrett nicht mehr und dann ging der Motor aus", erzählte Spengler später. Der Kanadier konnte sich nur noch im Schritttempo in die Boxengasse retten.

Ebenfalls frühzeitig den Rennanzug aussziehen konnten Mattias Lauda, Tomás Kostka, Christian Bakkerut und der dritte Kolles-Pilot Johannes Seidlitz. Jamie Green war wegen eines Motorwechsels nach dem freien Training erst gar nicht zum Qualifying angetreten.

Fotoquelle: xpb.cc

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