Mattias Ekström sicherte sich die erste Pole Position der Saison 2009

DTM 2009

— 16.05.2009

Ekström: Extrem zufrieden mit dem neuen A4

Polesitter Mattias Ekström stellt seinem neuen Auto ein äußerst gutes Zeugnis aus und ist überrascht über den großen Vorsprung von Audi auf Mercedes

Das erste richtige Kräftemessen der Saison 2009 ist absolviert - und das Pendel schlug deutlich in Richtung Audi aus. Drei neue A4 auf den ersten drei Startplätzen, ein Audi-Jahreswagen auf dem vierten Startplatz, dahinter noch ein neuer Audi und der beste Mercedes mit Paul Di Resta erst auf Rang sechs, so lautet das Ergebnis der Qualifikation.

Der zweimalige DTM-Champion Mattias Ekström war diesmal nicht zu schlagen. Er holte im neuen Qualifyingshootout die Pole Position vor seinen Teamkollegen Tom Kristensen und Martin Tomczyk. "Ich bin extrem zufrieden mit der Performance meines Autos", sagte der Schwede über sein neues Arbeitsgerät des Jahrgangs 2009. "Es ist wieder ein großes Vergnügen, nach Hockenheim zu kommen. Von der ersten Runde an habe ich mich wie zu Hause gefühlt. Ich bin einen guten Longrun gefahren. Im Qualifying hatte ich ein gutes Q2 und ein gutes Q3 und am Ende hatte ich noch ein gutes Q4. Es war wirklich sehr schön. Es zeigt, dass die Performance des Autos einfach klasse ist."

Nur einmal sorgte Ekström bei seinen Fans für eine Schrecksekunde, als er langsam durch die Boxengasse rollte. Danach klärte er auf: Er und das Team hatten entschieden, dass er sich einen Satz Reifen aufhebt und in der Box parkt. Um die Strategien seiner Teamkollegen nicht zu stören, rollte er entsprechend langsam durch die Boxengasse. "Es lief alles nach Plan, es lief sogar sehr gut", so Ekström.

"Die größte Überraschung des Tages" war für den Schweden allerdings, dass man Mercedes so deutlich im Griff hatte. "Ich hatte erwartet, dass das erste Rennen hier das knappste der Geschichte sein wird. Denn bei den Tests ging es sehr eng zu. Ich war vor allem überrascht, dass Gary Paffett und Bruno Spengler nicht vorn mit dabei waren. Ich denke, sie hatten Probleme."

Doch der Schwede gab auch zu Bedenken: "Wir sollten nicht vergessen, dass Paul Di Resta immer schnell ist. Es ist knapp zwischen Platz sechs und vier, aber das macht den Unterschied aus, in die letzten Vier zu kommen. Ich würde sagen: Bevor das Rennen nicht vorbei ist und die Punkte vergeben sind, müssen wir noch sehr hart kämpfen. Aber es ist wirklich schön, hier zu sitzen mit zwei Teamkollegen an der Seite."

Zweimal hat Ekström den Saisonauftakt in Hockenheim bereits gewonnen. Doch er hütet sich davor, für morgen schon den Sieg anzukündigen: "Heute hat sich alles sehr gut angefühlt, aber wir sind alle erfahren genug um zu wissen, dass wir erst das Rennen noch hinter uns bringen müssen. Dann werden wir weitersehen. Aber wenn das Podium morgen so aussehen würde wie heute, dann wäre ich wirklich happy."

Fotoquelle: xpb.cc

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