Tom Kristensen ist mit einem Sieg in seine letzte DTM-Saison gestartet

DTM 2009

— 17.05.2009

Kristensens perfekter Start in die Abschiedstournee

Tom Kristensen hat seine letzte DTM-Saison mit einem Sieg in Hockenheim begonnen, doch der Däne weiß: Eigentlich hätte Mattias Ekström gewonnen

Tom Kristensen hatte sich mit Platz zwei begnügt und versucht, hinter sich Timo Scheider im Griff zu halten, als sich auf den letzten Kilometern die Ereignisse noch einmal überschlugen. Kristensens Audi-Teamkollege Mattias Ekström, der beim Saisonauftakt in Hockenheim souverän in Führung gelegen war, hatte in der vorletzten Runde einen Reifenschaden und musste noch einmal an die Box humpeln. Für Kristensen war der Weg frei: Er holte ersten Sieg der Saison 2009 - der Saison, die in der DTM seine letzte werden soll.

"Meine letzte Saison hätte nicht besser beginnen können", sagte Kristensen, der auf seinem neuen A4 für das 100-jährige Jubiläum seines Arbeitgebers wirbt. " Audi feiert 100 Jahre und es war das 100. Rennen der neuen DTM, vielleicht hatte das etwas miteinander zu tun", flachste der Däne. Seine Bilanz: gewonnen und zehn Punkte geholt. Doch er weiß, dass diese Sieg nur "geerbt" war.

"Wir haben alle gesehen, dass Mattias vor allem am Start, im ersten Stint mit frischen Reifen, das Rennen gewonnen hat - da gibt es keinen Zweifel", sagte Kristensen. "Er hatte einen neuen Satz Reifen und er hat es perfekt zusammengebracht. Von da ab habe ich nur versucht, ein gutes Rennen zu fahren und die Scheitelpunkte der Kurven zu treffen. Und das war nicht so einfach, weil Timo an mir dran war. Am Ende hatte Mattias einfach Pech."

Kristensen fühlt sich ein bisschen erinnert an Brands Hatch 2006: "Damals habe ich die Meisterschaft angeführt und ich lag an der Spitze mit einem recht großen Vorsprung. Dann habe ich ein Problem bekommen und musste aufgeben. Mattias hat das Rennen damals gewonnen. Ich bin mir sicher, dass wir nachher zusammen ein Bier - oder nein, viele Red Bull - trinken werden", erklärte er.

"Natürlich ist Mattias jetzt sehr enttäuscht und ich muss happy sein", fuhr Kristensen fort. "Ein DTM-Sieg ist so schwer zu holen und die Jungs von meinem Abt-Team haben wirklich einen tollen Job gemacht. Alles hat gut funktioniert, auch die Pitstopps. Ich bin sehr happy, die zehn Punkte geholt zu haben."

Langweilig war es Kristensen im Rennen nicht, schließlich hatte er immer seinen Teamkollegen Timo Scheider im Rückspiegel: "Es ist natürlich schwierig, den amtierenden Meister hinter sich zu halten", sagte er. "Aber das Wichtigste war, keine Fehler zu machen und den Scheitelpunkt der Kurve zu treffen. Das war der Schlüssel. Und ich hatte immer Timo hinter mir." Stellenweise machten ihm seine Bremsen bei den hohen Temperaturen Sorgen. Besonders zufrieden war Kristensen mit seinem zweiten Stint, in dem es mit neuen Reifen bestens lief.

Kristensen vergaß auch Youngster Oliver Jarvis nicht, der im Jahreswagen von Phoenix seinen ersten Podiumsplatz in der DTM holen konnte. "Gratulation an Oliver, das war eine tolle Leistung", lobte der Le-Mans-Rekordsieger.

Fotoquelle: xpb.cc

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