Ralf Schumacher hatte ein Rennen mit reichlich Turbulenzen

DTM 2009

— 17.05.2009

Die Mercedes-Stimmen zum Rennen

Paul Di Resta kam als bester Mercedes-Fahrer beim Auftakt auf Rang fünf ins Ziel: Das erste Rennen wollen die meisten Stuttgarter schnell abhaken

Paul Di Resta belegte beim ersten Lauf der DTM 2009 in Hockenheim den fünften Platz und war damit bester Mercedes-Fahrer. Hinter Di Resta folgte Maro Engel auf Platz sechs, Jamie Green wurde Achter vor Ralf Schumacher, der trotz eines zusätzlichen Boxenstopps in der ersten Runde auf Platz neun fuhr, und Mathias Lauda.

Gary Paffett fiel in der ersten Runde nach einer Kollision aus, bei der er die Motorhaube verlor. Bruno Spengler fiel wegen des Folgeschadens einer Berührung in der ersten Runde im 24. Umlauf aus; ebenso wie Susie Stoddart, die ihr Auto aus dem gleichen Grund abstellte.

Die Stimmen zum Rennen:

Paul Di Resta: "Das war ein schwieriges Rennen und ich hatte mir mehr erhofft als Platz fünf. Immerhin habe ich vier Punkte geholt. Jetzt werden wir hart arbeiten, um in zwei Wochen am Lausitzring besser auszusehen."

Maro Engel: "Ich freue mich sehr - mit dem sechsten Platz holte ich heute meine ersten DTM-Punkte. Danke an mein Team, alle arbeiteten super und das Auto lief perfekt. Einziger Wermutstropfen: Martin Tomczyk fuhr mir in drei Runden zweimal ins Auto; durch die dabei entstandenen Schäden verlor ich Zeit."

Jamie Green: "In der ersten Runde hatte ich Kontakt mit mehreren Autos und meine C-Klasse wurde dadurch beschädigt. Zunächst dachte ich, ich falle aus, doch das Auto hielt und ich konnte das Rennen zu Ende fahren. Unter diesen Umständen bin ich mit dem hart erkämpften Punkt für Platz acht noch zufrieden."

Ralf Schumacher: "Ich startete ordentlich. Durch die umher fliegende Motorhaube von Gary wurde mein Auto ziemlich lädiert, ich fuhr an die Box doch die Jungs bekamen das wieder hin und danach lief es ganz gut. Ich wollte unbedingt weiter fahren um zu sehen, was mit dem Auto geht. Der neunte Platz trotz des langen Reparaturstopps ist noch OK."

Mathias Lauda: "Schade, heute waren Punkte drin. Ich fuhr am Start kurz los, blieb aber wieder stehen und hatte deshalb keinen Vorteil. Dennoch erhielt ich eine Durchfahrtsstrafe wegen Frühstarts, so sind nun einmal die Regeln. Später kam noch ein Reifenschaden dazu. Ich war also viermal an den Boxen und wurde noch Zehnter - das ist nicht schlecht."

Bruno Spengler: "Nach einer Berührung in der Startrunde zog das Auto beim Bremsen nach links, aber das war zunächst nicht schlimm. Ich konnte sogar vom vorletzten Startplatz auf Rang fünf vorfahren. Später wurde das Problem immer stärker und ich musste aufgeben."

Susie Stoddart: "Ich fuhr in der ersten Runde bis auf Rang zehn vor. Doch mein Auto wurde durch umher fliegende Teile beschädigt und in der Folge wurde ich immer langsamer, bis gar nichts mehr weiter ging."

Gary Paffett: "Ich startete gut. Im Gerangel um die Positionen in der Spitzkehre berührte ich Alexandre Prémat. Sorry, das war mein Fehler."

Norbert Haug, Mercedes-Benz Motorsportchef: "Als einzig positive Erinnerung an das erste DTM-Rennen der neuen Saison bleibt nur, wie Bruno Spengler, der im Qualifying leider fälschlicherweise in die letzte Startreihe zurückversetzt wurde, sich innerhalb weniger Runden auf Platz fünf vorkämpfte und auch mit seiner schnellsten Rundenzeit und seinem Speed heute ordentlich aussah. Leider war ihm bereits zuvor ein Konkurrent in der Startrunde heftig ans Hinterrad gefahren und mit dem Folgeschaden musste Bruno später aufgeben. Ein Wochenende, an dem nichts für uns ging und passte. Wir müssen uns deshalb steigern, bereits in 14 Tagen am Lausitzring; hier war Audi klar besser - Glückwunsch deshalb an unsere Wettbewerber zum Vierfachsieg."

Fotoquelle: xpb.cc

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