Tomás Kostka kam als bester Kolles-Pilot auf Rang elf ins Ziel

DTM 2009

— 20.05.2009

Kolles-Trio: DTM-Debüt gut gemeistert

Beim Kolles-Team ist man mit dem ersten Auftritt der drei Neulinge zufrieden - Das Wichtigste: Alle drei kamen unbeschadet ins Ziel

Beim Kolles-Team waren am Sonntagnachmittag überwiegend zufriedene Mienen zu sehen. Der Saisonauftakt mit den drei DTM-Neulingen Johannes Seidlitz, Christian Bakkerud und Tomás Kostka lief besser, als viele erwartet hatten. Alle drei Newcomer brachten ihre zwei Jahre alten Audi A4 DTM unbeschadet ins Ziel - eine Leistung, die umso höher einzuschätzen ist, wenn man bedenkt, für wie viele erfahrene Piloten in diesem turbulenten Rennen bereits vorzeitig Schluss war.

Doch Bakkerud, Seidlitz und Kostka konnten den Rempeleien weitgehend aus dem Weg gehen und meisterten ihr erstes Rennen in der DTM mit Brvaour. Nachdem es bei den Testfahrten des Öfteren Kleinholz beim Kolles-Team gegeben hatte, hatten doch einige Beobachter damit gerechnet, dass die Kolles-Jungs auch im Rennen in den einen oder anderen Crash verwickelt sein würden.

Bakkerud war besonders stark unterwegs - teilweise fuhr er eine halbe Sekunde schneller als die Konkurrenz in den Jahreswagen. Er lag dadurch auf dem zehnten Platz - den verlor er allerdings, weil er wegen zu schnellen Fahrens in der Boxengasse eine Durchfahrtsstrafe aufgebrummt bekam. Sie warf den Dänen zurück auf den 14. Platz. "Es hätte besser laufen können", erklärte Bakkerud. "Ich habe keine Fehler gemacht, aber der Speedlimiter war defekt und deshalb bin ich 1 km/h zu schnell gefahren. Bis zu diesem zweiten Boxenstopp lief es sehr gut für mich."

Ansonsten erlebte Bakkerud ein "heißes Debüt": "Ich bin ja offene Cockpits gewöhnt", berichtete der Däne, dem die hohen Temperaturen im Auto ein bisschen zu schaffen machten: "Und da hat auch nicht geholfen, dass die Lüftung während des Rennens kaputt gegangen ist. Doch abgesehen davon lief es gut. Das Team hat wirklich gut gearbeitet. Ich konnte Autos unter Druck setzen, die eigentlich schneller sind als wir. Wir müssen noch an ein paar Dingen arbeiten, sowohl am Auto als auch an den Reifen. Doch ingesamt bin ich recht happy."

Sein Teamkollege Kostka holte als bester Kolles-Pilot Rang elf und kam damit sogar vor Katherine Legge ins Ziel, deren Auto ein Jahr jünger ist als das des Tschechen. Der junge Bayer Johannes Seidlitz fuhr ebenfalls fehlerlos und beendete sein Debüt mit einem 13. Rang.

"Alle drei haben das Rennen beenden können - das war das Wichtigste", bilanzierte Teamkoordinator Boris Bermes. "Und sie haben gezeigt, dass sie das Tempo der erfahrenen Piloten mitgehen können. Die Boxenstopps sind gut gelaufen, die Reifenwechsel erfolgten schnell. Das ist ein Ergebnis, auf das wir beim nächsten Rennen aufbauen können."

Fotoquelle: xpb.cc

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