Susie Stoddart fuhr mit einem Teil von Gary Paffetts Motorhaube herum

DTM 2009

— 21.05.2009

Stoddart: Wenn plötzlich das Wasser kocht...

Für Susie Stoddart lief es in Hockenheim viel versprechend, doch ihre Hoffnungen auf Punkte wurden durch Gary Paffets Motorhaube zunichte gemacht

Susie Stoddart hätte nach dem DTM-Saisonauftakt zu gerne über sich die Schlagzeile gelesen: "Susie schafft ihre ersten Punkte". Das dieses Ziel in einem Mercedes-Jahreswagen in Hockenheim gar nicht so unerreichbar war, haben Maro Engel und Jamie Green gezeigt, die als Sechster und Achter in die Punkteränge fuhren. Doch mit der Schottin meinte das Rennschicksal es nicht so gut - sie musste ihr Auto vorzeitig in der Box abstellen.

Dabei hatte das Wochenende auch für Stoddart nicht schlecht angefangen. Sie konnte die Tatsache nutzen, dass die Jahreswagen in dieser Saison bessere Chancen haben und schaffte in der Qualifikation den Einzug in Q2. Damit gelang ihr Startplatz 14. Allerdings war die Schottin ein bisschen enttäuscht, "weil der Abstand zu meinem Teamkollegen Maro Engel recht groß war", schrieb sie auf ihrer Internetseite. Zudem war sie mit der Balance ihrer C-Klasse nicht ganz zufrieden. Doch sie hatte mit dem Persson-Team schon eine Lösung gefunden und war deshalb für das Rennen sehr optimistisch.

Im Rennen allerdings nahm das Schicksal für Stoddart schon gleich nach dem Start seinen Lauf. Die Schottin konnte sich nicht lange darüber freuen, dass sie sich am Start von Platz 14 auf Rang zehn nach vorn katapultiert hatte. Denn schon kurz darauf wurde sie von Gary Paffetts fliegender Motorhaube getroffen, ein Trümmerteil bohrte sich in ihren Kühler.

"Sofort stand das Lenkrad schief, und das Auto lief nicht mehr richtig", berichtete Stoddart. "Weil auch die Kühleinlässe beschädigt worden waren, stieg die Wassertemperatur in kritische Bereiche. Daher musste ich den Wagen nach Runde 25 abstellen, um einen Motorschaden zu vermeiden."

Doch die Schottin hatte das Ganze unter dem Motto "so etwas kann passieren" schnell abgehakt. "Viel wichtiger ist: Der Speed ist da. Der EuroSpeedway Lausitz sollte uns mehr liegen als Hockenheim, zumal unser Auto dort 10 Kilogramm leichter sein wird als die Audi. Ich bin durchaus zuversichtlich und freue mich auf das Rennen am 31. Mai."

Fotoquelle: xpb.cc

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