Tom Kristensen will in der Lausitz mindestens in die Top 3 fahren

DTM 2009

— 27.05.2009

Kristensen will mindestens wieder aufs Podium

Nach seinem Sieg in Hockenheim ist Tom Kristensens Motivation ist vor dem Lausitzring ungebrochen - Auch der EuroSpeedway soll Audi-Strecke werden

Kurz nachdem Tom Kristensen bekanntgegeben hat, dass er sich zum Ende der Saison aus der DTM verabschiedet, stand er wieder ganz oben auf dem Siegerpodest. Der Däne gewann den Saisonauftakt auf dem Hockenheimring. Doch auch für Kristensen kam der Sieg überraschend, da eigentlich Mattias Ekström souverän führte. "Mich hat sehr gefreut, dass neben den vielen Glückwünschen auch viele ihr Mitleid für Eki ausgedrückt haben", erzählte Kristensen.

Der Däne selbst fand in den Tagen seit dem Sieg keine Ruhe fand. Er gab zahlreiche Interviews, kommentierte das Formel-1-Rennen in Monaco für einen dänischen Fernsehsender und spielte für einen guten Zweck Fußball. "Leider haben wir verloren", berichtete Kristensen lachend. Zudem saß er für letzte Testfahrten vor den 24 Stunden von Le Mans im R15 TDI. "Das war auch einer der Gründe, warum ich nicht beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring dabei war."

Seine Motivation ist weiterhin groß und so hat er auch auf dem Eurospeedway Lausitz das Podium fest im Blick. Zumal er hier noch nicht gewonnen hat. "Im Moment sind die Kräftverhältnisse in der DTM noch schwer einzuschätzen", erklärte Kristensen. "Aber ich will unter die ersten Drei. Da gibt es immer schön viele Punkte."

Allerdings hat der aktuelle Audi nach dem Sieg in Hockenheim zehn Kilogramm mehr im Gepäck als der 2009er-Mercedes. "Das dürfte etwa eineinhalb Zehntel ausmachen", so der Audi-Pilot. "Über die Distanz wird sich das noch mehr auswirken." Bisher galt der Lausitzring eher als Mercedes-Strecke. "Aber das hat man vor ein paar Jahren noch über den Hockenheimring erzählt", gab Kristensen zu bedenken. "Jetzt werden wir alles versuchen, um das in der Lausitz und am Norisring auch umzudrehen."

Allerdings ist für das Wochenende Regen vorhergesagt und dann macht der Lausitzring nur noch halb so viel Spaß. "Bei Regen ist es kritischer und man braucht eine hohe Konzentration, da sich die Anbremspunkte stark ändern", erklärte Kristensen. "Ansonsten ist der Lausitzring eine interessante Strecke. Der Kurs wird von Training zu Training immer besser." Besonders beeindruckt den Dänen die spezielle Atmosphäre: "Da ist eine ganz besondere Energie in der Boxengasse mit der großen Tribüne."

Fotoquelle: xpb.cc

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