Norbert Haug kann bei seiner Mannschadt einen Aufwärtstrend verzeichnen

DTM 2009

— 30.05.2009

Haug: Es geht voran in Stuttgart

In der Qualifikation in der Lausitz wäre laut Norbert Haug sogar die Pole für Mercedes drin gewesen, doch noch sieht er sein Team nicht in der Favoritenrolle

Mercedes hat nach der Enttäuschung von Hockenheim aufgeholt. In der Qualifikation am EuroSpeedway Lausitz konnten sich fünf von den insgesamt acht Mercedes-Piloten in den Top 8 platzieren, Gary Paffett und Paul Di Resta erreichten sogar Q4. "Unser Ergebnis ist ganz sicher wesentlich zufriedenstellender als beim letzten Rennen", bilanzierte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug.

Er ist davon überzeugt, dass Paffett auch in der Lage war, die Pole zu holen. "Er ist in Q3 die schnellste Rundenzeit des ganzen Qualifyings gefahren", betonte Haug. Doch Paffett bekam in Q4 die perfekte Runde nicht mehr hin: "Im ersten Sektor hat er leider die Reifen blockiert. Dafür war sein letzter Sektor einfach sensationell. Es ist schade, dass man in Q4 nur eine schnelle Runde fahren kann. Aber das bringt ja auch die Spannung in die Sache."

Doch so oder so hätte Paffett nicht von ganz vorn starten dürfen. Wegen seiner Kollision mit Alexandre Prémat beim Auftaktrennen wird der Brite am EuroSpeedway um fünf Startplätze nach hinten versetzt. Damit steht er nicht auf Startplatz zwei, sondern sieben. "Das hilft zwei oder drei Audis, die hinter uns standen. Aber insgesamt sieht es freundlicher aus als beim Auftakt."

Paul Di Resta, der Dritter wurde und in der Startaufstellung auf Rang zwei vorrückt, habe "einen soliden Job gemacht", so Haug weiter, auch wenn er in Q4 im letzten Sektor eine halbe Sekunde auf seinen Teamkollegen Paffett verloren hat. "Alles in allem haben wir fünf Autos in den Top 8. Das entspricht unseren Erwartungen wesentlich mehr als das Ergebnis von Hockenheim. Unsere Jungs haben einen soliden Job gemacht."

Haug weiß jedoch auch, dass sich die Qualifikation hätte ganz anders entwickeln können, wenn Audi sich nicht zu Beginn völlig mit dem Wetter verschätzt hätte. Doch es gehört eben auch zum soliden Job der Mercedes-Truppe, dass man zur richtigen Zeit mit den richtigen Reifen auf die Strecke gegangen ist.

Als Maßstab für das wahre Kräfteverhältnis will Haug die Qualifikation nicht nehmen. "Das waren heute Sonderzustände. Ich will da jetzt nicht große Ankündigungen machen", so Haug. Erfahrungen aus Trainings-Longruns bringe man nicht mit ins Rennen: "Die paar Runden, die wir heute Morgen am Stück gefahren sind, sahen durchaus okay aus. Aber ich sehe uns nicht als Favorit, nach wie vor nicht. Aber alles in allem sieht es viel besser aus."

Fotoquelle: xpb.cc

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