Susie Stoddarts pinkfarbene C-Klasse umzingelt von attackierenden Audis

DTM 2009

— 01.06.2009

Stoddart: Erst Schwitzkasten, dann Bremsprobleme

Susie Stoddart sah sich in den ersten Kurven am Lausitzring plötzlich von heranrasenden Audis umzingelt - Attacken waren "ein bisschen zu viel"

Susie Stoddart ahnte wohl schon, dass es in den ersten Kurven des Lausitzrings um sie herum heiß hergehen würde. Schließlich stand die Schottin mit ihrem Mercedes-Jahreswagen auf Startplatz 14, hinter sich hatte sie eine Audi-Armada mit Alexandre Prémat, Martin Tomczyk, Tom Kristensen und Oliver Jarvis. Es sei ihr wichtig gewesen, "dass ich in der ersten Runde keinen Schaden oder keinen Unfall habe", erzählte Stoddart, aber: "Ich muss sagen, dass die Audis von hinten in den ersten beiden Kurven ganz schön hart gefahren sind. Dadurch habe ich ein paar Plätze verloren."

"Für mich war das ein bisschen zu viel", sagte die Schottin über die Angriffe von hinten. Natürlich seien zwei Neuwagenpiloten dabei gewesen, die schnell sind und nach vorn wollten. "Aber trotzdem müssen alle durch die erste Runde kommen. Ich hatte in der zweiten Kurve keine Chance, sie haben mich von beiden Seiten geschlagen. Für mich war das einfach zu viel."

Kristensen hatte sich seinen A4 im Getümmel in den ersten Kurven jedoch so beschädigt, dass Stoddart wieder auf ihn auflaufen konnte. "Ich habe versucht, ihn zu überholen, aber es hat nicht geklappt. Für mich war es okay", berichtete sie. Doch die wirklichen Sorgen begannen erst nach dem ersten Boxenstopp: "Da bekam ich ein großes Problem mit meinem Bremspedal. Bis ins Ziel musste ich jedes Mal pumpen, damit ich bremsen konnte." Das sei schade gewesen, bedauerte die Schottin: "Denn mein Auto war wirklich super, das Setup war toll. Meine Mannschaft hat einen Superjob gemacht, ich hatte nur ein bisschen Pech mit den Bremsen."

Auch an diesem Wochenende konnten Mercedes-Jahreswagen-Piloten wieder in die Punkte fahren. Jamie Green wurde Sechster und fuhr die schnellste Rennrunde, Maro Engel wurde Achter. Gibt das der Schottin die Hoffnung, auch bald ihren ersten Zähler zu holen? "Jamie hat einen Superjob gemacht, aber trotzdem waren die Neuwagen vorn", sagte sie. "Es ist nicht einfach, ein neues Auto zu schlagen. Die Fahrer und die Autos sind gut. In Hockenheim hatten wir das Glück, dass ein paar Neuwagen ein Problem hatten. Gary war dort schon nach der ersten Runde draußen." Dennoch: "Das Rennen hier war für mich ein Beispiel, was wir für dieses Jahr erwarten können."

Gute Chancen rechnet sich die Schottin für das nächste Rennen in vier Wochen am Norisring aus, nicht nur, weil sie dort immer schon gute Ergebnisse holen konnte: "Dort ist das Setup nicht so wichtig, denn es gibt nur wenige Kurven. Man muss gut fahren und ein gutes Auto haben. Bisher war es immer so, dass die alten Autos am Norisring gute Chancen hatten." Das habe man auch an Paffett gesehen, der dort im vergangenen Jahr enorm schnell unterwegs war.

Fotoquelle: DTM

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