Maro Engel lieferte sich in der Lausitz einen harten Zweikampf mit Jamie Green

DTM 2009

— 04.06.2009

Engel und das Glück des Tüchtigen

Maro Engel ist auch mit seiner Ausbeute in der Lausitz zufrieden: Einzug in Q3, ein harter Zweikampf gegen Jamie Green und am Ende ein weiterer Punkt

Maro Engel ist der Auftakt in seine zweite Saison im Mercedes-Jahreswagen des Mücke-Teams gelungen. Nachdem er in Hockenheim seine ersten drei DTM-Punkte einfahren konnte, holte er als Achter auf dem EuroSpeedway Lausitz wieder Zählbares auf sein Konto. Deshalb fällt seine Bilanz des zweiten Rennwochenendes "ganz positiv" aus. "Einfach war es an diesem Wochenende auf dem Eurospeedway zwar überhaupt nicht, aber meine Mannschaft ist mit dem ständig wechselnden Wetter sehr gut zurecht gekommen und hat mir wieder ein toll vorbereitetes Auto zur Verfügung gestellt", schrieb der Mücke-Pilot auf seiner Internetseite.

"In der Qualifikation hatte ich dann das Glück des Tüchtigen", berichtete der junge Deutsche weiter. "Wir haben uns teamintern dazu entschieden direkt mit frischen Slicks zu starten und nicht erst Regenreifen anzufahren. Das war absolut richtig, da es schon kurze Zeit später zu regnen begann und der Sprung in die zweite Qualirunde nicht mehr möglich war." Engel kam aber weiter und obwohl er mit der extrem rutschigen Piste kämpfen musste, schaffte er den Einzug in Q3. "Dort bin ich aber über Platz acht nicht hinaus gekommen, trotzdem war ich mit der Position unter diesen Umständen hoch zufrieden", bilanzierte er.

Der Sonntag begann für Engel jedoch weniger gut. Im Warmup hatte er plötzlich massives Übersteuern, was sich auch durch andere Fahrwerkseinstellungen nicht ganz beheben ließ. Das Team muss jetzt analysieren, was dabei das Problem war.

Im Rennen selbst hatte Engel von Platz acht aus einen guten Start. In der ersten Kurve schob er sich an seinem Markenkollegen Jamie Green im Persson-Mercedes außen vorbei auf Platz sieben. In der Folge lieferten sich die beiden einen harten Zweikampf, "doch ich konnte ihn hinter mir halten und nach wenigen Runden auch etwas Luft zwischen Green und mich bringen", berichtete Engel. Nach seinem ersten, extrem schnellen Boxenstopp blieb Engel jedoch im Verkehr stecken, so dass Green plötzlich wieder direkt hinter ihm war.

Dazu musste Engel mit seinem zweiten Satz Reifen wieder mit verstärktem Übersteuern kämpfen. "Ich konnte Green zwar in Schach halten, doch wegfahren war nicht möglich. Jamie klopfte sogar ein, zwei Mal an meinem Heckdiffusor an und beschädigte ihn damit leicht. Deshalb entschieden wir uns für einen sehr frühen zweiten Stopp", so Engel. Mit dem dritten Satz waren wieder schnelle Zeiten möglich, doch der lange Stint forderte seinen Tribut: "Gegen Ende des Laufs brachen die Pneus auf der Hinterachse regelrecht ein und ich musste mich darauf konzentrieren, das Auto ins Ziel zu tragen."

Doch alles in allem sei er mit seiner Ausbeute "hoch zufrieden". Die nächsten Punkte möchte er Ende Juni auf dem Norisring einfahren, einem Kurs, der ihm liegt. Dort gelang Engel im vergangenen Jahr auch das beste Saisonergebnis.

Fotoquelle: xpb.cc

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