Das Münchner Olympiastadion wird derzeit vor allem für Konzerte genutzt

DTM 2009

— 22.06.2009

DTM bald im Münchner Olympiastadion?

Offenbar verhandelt die ITR mit der Olympiapark GmbH über eine Show-Veranstaltung im Olympiastadion: Präsentation schon 2010 in München?

In den vergangenen Jahren lockte die DTM-Präsentation Hunderttausende von Fans an die Düsseldorfer Königsallee. Doch das Spektakel im vergangenen April war wohl das vorerst letzte in der Rheinmetropole. Nachdem der im Mai 2008 verstorbene Düsseldorfer Oberbürgermeister Joachim Erwin sich immer wieder für die PS-Show auf der "Kö" stark gemacht hatte, schließt die neue neue Stadtspitze um seinen Nachfolger Dirk Elbers weitere Präsentationen auf der edlen Shoppingmeile aus.

Zwar lenkte Elbers angesichts der 210.000 Besucher in diesem Jahr wieder ein und bot an, über eine andere Location in Düsseldorf zu verhandeln. So wurde in den Medien die LTU-Arena ins Gespräch gebracht. Doch seitens der DTM-Dachorganisation ITR schaut man sich nach Alternativen um. Und eine davon könnte das Münchner Olympiastadion sein. Nach Informationen des 'Münchner Merkur' befinden sich die ITR und die Olympiapark GmbH bereits in Verhandlungen.

Das Olympiastadion mit seiner berühmten Dachkonstruktion wurde für die Olympischen Sommerspiele 1972 gebaut. Jahrelang war es die Heimat des FC Bayern München, doch seit der Fußball-Rekordmeister in die Allianz-Arena am Stadtrand umgezogen ist, ist das Olympiastadion vor allem die Kulisse für große Rockkonzerte. Die Olympiapark GmbH sucht aber nach weiteren Möglichkeiten, das altehrwürdige Stadion wieder mit Leben zu füllen. Eine Möglichkeit könnte die DTM sein. Laut dem 'Münchner Merkur' wird über ein Showrennen verhandelt, bei dem à la "Race of Champions" jeweils zwei Fahrer auf einem eigens gebauten Kurs gegeneinander antreten.

Schon 2010 könnte die DTM im Olympiastadion gastieren, wenn die Münchner Stadtpolitik zustimmt. Die Pläne sollen dem Aufsichtsrat der städtischen Olympiapark GmbH am 7. Juli vorgelegt werden. Geschäftsführer Ralph Huber wollte sich dazu noch nicht äußern. Der Chef der Münchner Rathaus-SPD, Alexander Reissl, schickte aber bereits positive Signale, auch wenn er selbst "kein Freund des Motorsports sei". Schließlich sei es extrem schwierig, das Stadion zu füllen, seitdem dort nicht mehr Fußball gespielt wird.

Fotoquelle: MST/Weddige

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