Jamie Green war am Norisring ganz klar der Mann des Tages

DTM 2009

— 28.06.2009

Die Mercedes-Stimmen zum Rennen

Wie schon 2008 hat Jamie Green am Norisring vor Bruno Spengler gewonnen - Fünf C-Klassen auf den ersten sieben Plätzen

Jamie Green gewann mit seinem Mercedes-Jahreswagen den dritten Lauf der DTM 2009 auf dem Nürnberger Norisring. Nach spannenden 80 Runden und drei Führungswechseln in den letzten vier Runden siegte Green, der vom siebten Startplatz losgefahren war, mit 1,3 Sekunden vor Bruno Spengler in der aktuellen C-Klasse. Damit wiederholten beide den Zieleinlauf von vor einem Jahr. Green fuhr dabei das selbe Auto wie bei seinem Sieg 2008.

Gary Paffett, Sieger beim letzten Rennen auf dem Lausitzring, wurde Fünfter vor Ralf Schumacher; der als Sechster sein bestes DTM-Ergebnis erzielte. Paul Di Resta der wegen eines Verstoßes gegen die Parc-Fermé-Regeln am Samstag auf den 15. Startplatz strafversetzt worden war, wurde Siebter. Damit fuhren fünf Mercedes-Benz C-Klassen in die Top Sieben. Susie Stoddart wurde Zehnte, Mathias Lauda kam auf Platz 14 ins Ziel. Maro Engel würgte nach seinem zweiten Boxenstopp in Runde 47 den Motor ab, der sich danach nicht mehr starten ließ; Engel fiel aus.

Stimmen zum Rennen:

Jamie Green: "Heute ist es einfach super gelaufen. Danke an mein Team für ein perfektes Auto und die optimale Strategie. Vom siebten Startplatz aus hatte ich nicht damit gerechnet, am Ende ganz oben auf dem Podium zu stehen. Das ist einfach fantastisch. Jetzt wird erst einmal gefeiert."

Bruno Spengler: "Schade, dass es nicht mit dem Sieg geklappt hat. Nachdem ich an Timo Scheider vorbei war, machte ich in der Spitzkehre einen Fehler - das war's. Glückwunsch an Jamie, ich freue mich, dass er den Sieg für Mercedes-Benz geholt hat."

Gary Paffett: "Das war ein anstrengendes Rennen. Ich fuhr beständig an vierter Stelle, doch durch den etwas längeren zweiten Boxenstopp verlor ich diesen Platz an Ekström. Alle lagen heute sehr eng beieinander und so bin ich mit meinen vier Punkten ganz zufrieden."

Ralf Schumacher: "Ich freue mich über den sechsten Platz, mein bislang bestes Ergebnis in der DTM. Schön, dass ich es gerade beim Saisonhöhepunkt hier in Nürnberg erzielte. Mit einem besseren Startplatz wäre sicher noch mehr drin gewesen. Danke an mein Team für die gute Arbeit und Glückwunsch an Jamie zu seinem Sieg. Jetzt freue ich mich auf das nächste Rennen in drei Wochen in Zandvoort, wo ich mich weiter steigern möchte."

Paul Di Resta: "Von Startplatz 15 auf Rang sieben im Ziel ist nicht schlecht. Mit der Strafversetzung war es für mich ein schwieriges Wochenende, doch am Ende bin ich noch zufrieden mit meinen zwei Punkten."

Susie Stoddart: "Mein Rennen war in Ordnung, leider hat es wieder nicht mit Punkten geklappt. Nach meinem zweiten Boxenstopp war ich etwas langsamer als zuvor. Glückwunsch an Jamie und unser ganzes Team zu diesem Sieg."

Mathias Lauda: "In der Mitte des Rennens hatte ich Getriebeprobleme und konnte nicht mehr richtig schalten. Ich wollte schon an die Box, doch dann funktionierte wieder alles einwandfrei. Obwohl ich dann fast die gleichen Rundenzeiten fuhr wie die Spitze, lag ich zu weit zurück um noch aufzuholen."

Maro Engel: "Ich habe nach dem Boxenstopp den Motor abgewürgt und dann ließ er sich nicht mehr starten. Das war mein Fehler. Es tut mir Leid für mein Team."

Norbert Haug: "Vielleicht das beste DTM-Rennen aller Zeiten - und wir haben es gewonnen. Danke Jamie, Du warst der Beste. Mit demselben Auto hat Jamie schon im letzten Jahr am Norisring gewonnen - das dürfte ein einmaliger Rekord sein. Dieser Sieg ist der siebte in Folge für Mercedes am Norisring, Jamie holte ihn vom siebten Startplatz und sieben Autos lagen im Ziel innerhalb von 3,8 Sekunden - sieben war heute also eine ganz besondere Glückszahl. Ingmar Persson und sein Team haben hervorragend gearbeitet, hatten eine sehr gute Strategie und zeigten perfekte Boxenstopps. So kurz der Norisring ist, so lange hielt heute die Spannung an - und dann haben unsere Jungs sehr überzeugend überholt. Zuerst Bruno und dann Jamie - Weltklasse, besser geht es nicht. Die Zuschauer waren mit Recht total aus dem Häuschen."

Fotoquelle: xpb.cc

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