Ralf Schumacher konnte sein bisher bestes DTM-Ergebnis einfahren

DTM 2009

— 28.06.2009

Ralf Schumacher: Neue persönliche Bestmarke

Ralf Schumacher konnte am Norisring sein bisher bestes DTM-Ergebnis einfahren: Platz sechs - Strategie und Auto haben Fehler am Start wettgemacht

Ralf Schumacher und der Norisring - diese Kombination scheint zu passen. schon im vergangenen Jahr war der Mercedes-Pilot am Dutzendteich stark unterwegs, bis ihm die Bremsscheibe platzte. Und heute konnte er mit Platz sechs sein bisher bestes Ergebnis in der DTM einfahren. Zudem sicherte er sich damit seine ersten drei Punkte als Neuwagenpilot. "Ich kann hier nur vier Fehler machen, vielleicht liegt es daran", witzelte Schumacher, als er für die Gründe für seine guten Norisring-Performances befragt wurde. "Schließlich muss ich mir hie rnur vier Kurven merken."

Doch Spaß beiseite: "Im Großen und Ganzen war das Wochenende sehr gut, ich war immer bei den schnellsten Mercedes mit dabei", bilanzierte er. "Heute im Rennen war ich zwischenzeitlich sogar mit der Schnellste, glaube ich. Von daher bin ich damit recht zufrieden."

Bevor er aber auf sein eigenes Rennen einging, nutzte er die Gelegenheit, seinem Markenkollegen Jamie Green zum Sieg zu gratulieren. "Es ist toll, dass er im Vorjahreswagen gewonnen hat. Wobei das auch die perfekte Strecke dafür ist. Das hat er ausgenutzt und Gott sei Dank die Mercedes-Fahne hoch gehalten. Wir hatten auch ein ganz gutes Rennen, waren alle sehr nah zusammen. Ich glaube, es war auch für die Zuschauer ein tolles Rennen."

Damit zu Schumachers eigenem Rennen. Seinen Start von Platz acht aus bezeichnete er als "eigentlich ganz okay. Als es zum ersten Mal im Gedrängel in die Grundigkehre ging, entschied er sich dafür, innen zu bleiben. "Das hat sich dann als Fehler herauskristallisiert. Denn ich wurde außen von zwei anderen überholt. Aber dank der Strategie meines Teams konnte ich die Plätze wieder zurückholen. Auch mein Auto war brillant. Ich konnte ein Auto auf der Strecke überholen und wurde Sechster. Damit bin ich sehr zufrieden."

In den nun anstehenden drei Wochen DTM-Pause absolviert Schumacher "noch den einen oder anderen Marketingtag, Test habe ich keinen. Und ansonsten kümmere ich mich um Frau und Kind." Und dann geht es nach Zandvoort. "Dünen und schönes Wetter", das fällt ihm als erstes beim Thema Zandvoort ein.

Und sportlich gesehen? "Zandvoort ist ja historisch gesehen nicht unsere Strecke, aber wir werden versuchen, das zu ändern. Ich glaube, wir haben auch ganz gute Chancen, weil das Auto ganz gut liegt und wir noch ein bisschen Entwicklungszeit bis dahin haben. Deshalb sind wir recht optimistisch. Was mich selbst betrifft: Im vergangenen Jahr war es im Qualifying ein Desaster, im Rennen ging es dann schon besser und ich hoffe, dass ich mir das gemerkt habe."

Fotoquelle: xpb.cc

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