Martin Tomczyk hatte auch diesmal am Norisring kein Erfolgserlebnis

DTM 2009

— 29.06.2009

Tomczyk und das "Trauma Norisring"

Für Martin Tomczyk will es am Norisring einfach nicht laufen: Abhaken und nach vorn schauen - Kollege Tom Kristensen von "weißen Autos" ausgebremst

Martin Tomczyk musste an diesem Wochenende einmal mehr erkennen: Er und der Norisring - das will einfach nicht zusammenpassen. Schon in den vergangenen Jahren musste er dort einen Rückschlag nach dem anderen hinnehmen. Und wenn es einmal lief, warf ihn ein Defekt oder ein Konkurrent aus dem Rennen. Auch in der 2009er-Auflage des Norisring-Rennens wartete der Bayer vergeblich auch ein Erfolgserlebnis.

Tomczyk ging die 80 Runden von Startplatz zwölf aus an und kam schließlich als Elfter ins Ziel. "Beim mir lief es ganz im Gegenteil zum vorderen Feld sehr langweilig ab", fasste er seinen Sonntagnachmittag gegenüüber 'Motorsport-Total.com' zusammen. "Ich bin 80 Runden lang mein Rennen gefahren. Ich war immer so mit Markus Winkelhock, Katherine Legge und so zusammen."

Zwar hätten er und sein Abt-Team versucht, über die Strategie weiter nach vorn zu kommen, "aber ich konnte aus dem Auto einfach nicht mehr rausholen. Ich war eigentlich nie in der Lage, wirklich die Pace zu gehen, die ich eigentlich gehen sollte. Mein Auto war irgendwie nicht gut abgestimmt und von daher war es für mich eher ein bescheidenes Rennen. Ich war froh, dass ich nicht in jeder Runde die Leitplanke oder die Mauer touchiert habe, weil das Auto wirklich sehr unruhig zu fahren war."

Tomczyks Fazit: "Der Norisring ist und bleibt nicht mein Lieblingskurs, das sage ich auch jedes Jahr wieder. Aber die Ergebnisse spiegeln es auch wider." Doch er steckt den Kopf nicht in den Sand, auch wenn die Saison bisher für ihn nicht nach Plan verlief: "Abhaken und weiter. Jetzt kommt Zandvoort, das Audi gut liegt, wir sind leichter. Dann kommt Oschersleben, dann kommt Nürburgring, alles Strecken, die mir auch gefallen. Von daher bin ich noch nicht wirklich frustriert, sondern jetzt müssen Punkte kommen und jetzt wird es auf alle Fälle besser."

Sein Abt-Teamkollege Tom Kristensen konnte sich am Norisring zumindest als Achter noch einen Punkt holen. Doch für den Dänen wäre mehr drin gewesen: "Ich hätte auf dem sechsten Rang liegen können, wenn es optimal gelaufen wäre. Denn das Auto war mit frischen Reifen sehr gut. Aber leider bin ich lange hinter weißen Autos hergefahren, zuerst hinter Maro Engel und dann hinter Paul Di Resta."

Mit frischen Reifen war Kristensen schneller unterwegs als die beiden Mercedes-Piloten, "aber leider konnte ich sie da nicht richtig angreifen. Über die Distanz konnten sie sich wieder etwas absetzen. Wenn ich vor ihnen gewesen wäre, wäre ein sechster Platz drin gewesen." Dazu kam, dass der Däne am Ende Temperaturprobleme bei den Bremsen bekam, "wie viele andere Audi wahrscheinlich auch. Ich bin aber auch fast das gesamte Rennen hinter anderen her gefahren." Und da fehlte einfach der kühlende Fahrtwind.

Fotoquelle: xpb.cc

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