Wie kann weiter gespart werden? Diese Frage soll morgen geklärt werden

DTM 2009

— 07.07.2009

Wird im August die Entwicklung eingefroren?

Morgen tagt die DTM-Technikkommission des DMSB: Ein Vorschlag ist dabei offenbar, ab August einen Entwicklungsstopp für 2009 und 2010 einzuführen

Die DTM ist zwar bereits eine kostengünstige Serie, doch es muss weiter in allen Bereichen gespart werden. Auch in den Autos selbst steckt noch jede Menge Einsparpotenzial. Und das könnte schon bald genutzt werden. Morgen trifft sich in Frankfurt die DTM-Technikkommission des DMSB. Nach Informationen der 'Motorsport aktuell' wird dabei auch über die Möglichkeit eines Entwicklungsstopps gesprochen.

So könnte das Technikreglement schon zum Nürburgringrennen Mitte August dahingehend geändert werden, dass die aktuellen Fahrzeuge nicht mehr weiterentwickelt werden dürfen. Dem Bericht zu Folge wäre der nächste Schritt, dass die Technik der Autos auch für die Saison 2010 nicht mehr verändert wird. Doch diese Einfrierung kann nur auf den Weg gebracht werden, wenn sind Audi, Mercedes und DMSB auf eine gemeinsame Linie einigen. "Noch ist nicht konkretisiert", sagte HWA-Technikchef Gerhard Ungar der 'Msa'.

Darüber, wie man 2010 weitere Kosten einsparen kann, hat man sich bei der ITR schon vor dem Beginn dieser Saison Gedanken gemacht. "Angedacht ist unter anderem, die Laufzeiten für die Getriebe zu verlängern und pro Auto und Saison nur noch einen Motor zuzulassen", hatte ITR-Chef Hans-Werner Aufrecht noch vor dem Saisonstart gegenüber 'Motorsport-Total.com' gesagt. Der jetzt ins Gespräch gebrachte Entwicklungsstopp wäre ein weiterer Beitrag dazu, die Autos kostengünstiger zu machen.

Ab 2011 soll es dann ohnehin ein ganz neues Reglement geben. Für Aufrecht ist das auch der entscheidene Faktor, um neue Hersteller zu locken: "Nur dann macht es für einen Hersteller Sinn, in die Serie einzusteigen. Ich glaube, dass die Hürde, so wie sie jetzt in der DTM steht, vom technischen Know-how zu hoch ist."

Ein neuer Hersteller wiederum würde sich zudem positiv auf das Budget aller Beteiligten auswirken. Denn wenn drei oder mehr Marken dabei sind, müssten die einzelnen Hersteller jeweils weniger Autos an den Start bringen als bisher, um das Feld vollzubekommen. Und wenn man weniger Autos einsetzen muss, sinken automatisch die Kosten.

Fotoquelle: xpb.cc

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