Gleich nebenan ist das Meer: Der Dünenkurs im niederländischen Zandvoort

DTM 2009

— 15.07.2009

Zandvoort: Sonne, Strand und Motorsport

Urlaubsgefühle an der Rennstrecke: In Zandvoort umgibt die DTM ein ganz besonderes Flair - Audi in Holland zuletzt dominant, aber Mercedes hoch motiviert

Am kommenden Wochenende (17. bis 19. Juli) ist die Traditionsstrecke im niederländischen Zandvoort Schauplatz für den vierten Saisonlauf der DTM. Der jährliche Auftritt der Tourenwagenserie hat immer ein ganz besonderes Flair. Erstens gilt der 4,307 Kilometer lange ehemalige Grand-Prix-Kurs für die Fahrer als eine ziemlich anspruchsvolle Strecke, andererseits lässt die Lage, unmittelbar an der Nordseeküste, auch immer wieder einen Hauch von Urlaubsgefühl aufkommen. Sonne, Strand und Motorsport: Das bevorstehende Wochenende hat für jeden etwas zu bieten.

Das Rennen in Zandvoort ist seit 2001 fester Bestandteil des DTM-Kalenders und gilt als populärste DTM-Veranstaltung außerhalb der Bundesrepublik. Nicht nur die niederländischen Motorsportfans schätzen die DTM in Zandvoort, auch viele deutsche Besucher kommen immer wieder gern dorthin und verbinden den Rennbesuch nicht selten mit einem langen Wochenende am Strand. Schließlich sind es bis ins Ruhrgebiet nur gute zwei Autostunden.

Beim Rennen in Zandvoort ist Spannung fast vorprogrammiert. In den vergangenen Jahren war Audi in Zandvoort traditionell sehr stark, mit zuletzt sogar zwei Vierfachsiegen in Folge. Die bayerische Marke konnte in den vergangenen fünf Jahren vier Siege in Zandvoort verbuchen und strebt den 50. Rennsieg für Audi in der DTM-Geschichte an. Konkurrent Mercedes-Benz ist jedoch bestens motiviert, die Audi-Siegesserie beim niederländischen DTM-Gastspiel zu stoppen. Die Mercedes-Benz-Werksmannschaft HWA testete im vergangenen Winter sogar extra einige Tage in Zandvoort.

In der Fahrerwertung der DTM hätte die Situation spannender kaum sein können. Der amtierende Titelträger, Audi-Fahrer Timo Scheider, kommt als Spitzenreiter nach Zandvoort, hat mit 17 Punkten aber nur einen Punkt Vorsprung auf seinen nächsten Verfolger, Mercedes-Benz-Pilot Bruno Spengler, der in den letzten beiden Rennen auf dem EuroSpeedway Lausitz und auf dem Norisring beide Male als Zweiter die Ziellinie überquerte. Hinter Scheider und Spengler folgen gleich drei Fahrer, die mit jeweils 14 Punkten gleichauf liegen: EuroSpeedway-Sieger Gary Paffett und Norisring-Gewinner Jamie Green (beide Mercedes-Benz) sowie Audi-Pilot Mattias Ekström, der schon drei Mal in Zandvoort auf der höchsten Stufe des Podiums stand.

Fotoquelle: xpb.cc

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