Jubel bei Gary Paffett über den zweiten Sieg der Saison.

DTM 2009

— 19.07.2009

Gary Paffett gewinnt souverän

Doch der zweite Platz von Mattias Ekström ist mehr als umstritten - Haben ihm Oliver Jarvis und Alexandre Prémat helfen müssen?

Der Brite Gary Paffett hat es geschafft und sich den zweiten Saisonsieg gesichert und damit auch die Führung in der Tabelle übernommen. Zweiter wurde der Audi-Pilot Mattias Ekström, den eine gute sehr gute Boxenstoppstrategie und plötzlich langsam fahrende Audi-Jahreswagen nach vorne gebracht haben. Eine tolle Leistung zeigte Oliver Jarvis, der auf den dritten Platz fuhr, genau vor seinem Phoenix-Teamkollegen Alexandre Prémat.

Am Start kam Jarvis sehr gut weg und blieb vor seinem Konkurrenten aus der ersten Startreihe Gary Paffett. Die beiden konnten sich zuerst leicht absetzen, während Spengler seinen dritten Rang halten konnte vor Prémat und Di Resta. Doch durch den Zweikampf an der Spitze kam das Feld wieder ran. Zu dem Zeitpunkt lagen die drei Audi mit Tomczyk, Ekström, Scheider hintereinander auf den Plätzen sechs bis acht.

Dann können sich die zwei an der Spitze wieder etwas absetzen. Während es scheint, als ob Prémat schneller als Spengler ist. Nach fünf Runden tauschten Tomczyk und Ekström die Plätze und das brachte den Schweden schon mal auf Platz sechs. Ekström fand schnell den Anschluss an Di Resta und hing dem Schotten im Heck.

Der Zweikampf an der Spitze bestimmt den ersten Teil des Rennens. Paffett versuchte oft eine andere Linie als sein Vordermann. Kam aber nicht vorbei. "Nutze deine Reifen", kam es von der Box, da er sie nicht mehr lange brauchte. Denn sofort als das Boxenstoppfenster aufging, kamen Jarvis und Paffett gleichzeitig rein. Phoenix und HWA arbeiteten fehlerlos und so kam Jarvis wieder ganz knapp vor Paffett raus. Doch danna laufen beide auf die zwei Kolles-Autos aus. Bakkerud klemmt sich dazwischen und verschafft Jarvis einen Vorteil. Bei Kostka das gleiche nochmal. Damit hatte Jarvis gleich einen fast zwei Sekunden Vorsprung.

Doch wenig später kam Jarvis von der Linie ab und geriet ins Gras. Dadurch kam Paffett in Runde 14 vorbei. Beinahe hätte auch noch Prémat den Weg am Briten vorbei gefunden. Der Franzose drückt weiter. De Box ruft Jarvis wieder früh in die Box und in Runde 16 war es wieder soweit - der zweite Stopp. Dadurch hatte der Brite im Anschluss freie Fahrt und konnte Boden gutmachen. Während sich die anderen nach ihren Boxenstopps hinter ihm einreihten.

Mercedes hingegen hatte Pech bei den Stopps. In Runde 14 kam Spengler rein, aber hinter Tomczyk wieder auf die Strecke, der damit einen Platz gewonnen hat. Paffett ist zu dem Zeitpunkt der Schnellste Fahrer im Feld. Während Ekström weiter draußen bleibt - er setzte wohl darauf im Mittelstint und am Ende gute Reifen zu haben. In Runde 21 kam der Schwede zum ersten Stopp, aber hinter Di Resta wieder raus. Der Reifenwechsel hatte mit vier Sekunden etwas zu lange gedauert. Doch es dauerte nicht mal eine Runde da nutzte der Schwede eine Lücke, um Di Resta zu attackieren und zu überholen. Ekström lag damit hinter Paffett auf Rang zwei.

In Runde 25 kam der zweite Stopp für Paffett, der knapp vor Jarvis wieder auf die Strecke kam. Jarvis hatte 3,1 Sekunden Rückstand nach einer Runde. Hinter dem Brite drückte allerdings der Teamkollegen Prémat. Die Mercedes haben durch ihre Boxenstoppstrategie Plätze verloren. Spengler fiel hinter Prémat und Tomczyk zurück. Auch Di Resta büßte ein und fiel noch hinter Scheider auf neun zurück.

In der 29. Runde kam Ekström zu seinem zweiten Boxenstopp. Doch es gab Probleme am rechten Hinterrad und so dauerte der Stopp 5,9 Sekunden. Ekström kam somit Tomczyk wieder raus. Der ihn eine Runde später wieder passieren ließ. Doch der Schwede konnte auf seinen neuen Reifen gute Rundenzeiten gehen und holte immer mehr auf Prémat auf. Der Franzose musste in der 36. Runde dran glauben und den dritten Rang an Ekström übergeben. Allerdings ist der Schwede auch fast drei Sekunden schneller unterwegs als die Jahreswagen bzw. die Jahreswagen hatten plötzlich zeitweise wohl Probleme ihre Zeiten zu fahren. Doch dann musste der Franzose auch noch Tomczyk ziehen lassen. Der Franzose holte sich seine Position aber wieder zurück. Inzwischen war auch Ekström an Jarvis vorbei gegangen. Erstaunlicherweise konnte die beiden Jahreswagen nach wenigen Runden wieder schneller fahren.

Damit gewann Paffett vor Ekström, Jarvis und Prémat. Tomczyk wurde als zweiterbester aktueller Audi-Pilot Fünfter. Auch Markus Winkelhock erlebte zwischenzeitlich einen Einbruch seiner Zeiten und hing vor Spengler. In dessen Heck klebte Scheider vor Di Resta. Aber es gab auch in den letzten Runden keinen Positionswechsel.

Fotoquelle: xpb.cc

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