Wolfgang Ullrich fordert eine präzisere Formulierung des Reglements

DTM 2009

— 31.07.2009

Ullrich: "Setzen ein Zeichen im Sinne des Sports"

Audi ist davon überzeugt, in Zandvoort nicht gegen das Reglement verstoßen zu haben, doch Entscheidung wird akzeptiert - Präzisere Regeln gefordert

Obwohl Audi unverändert den Standpunkt vertritt, beim DTM-Rennen in Zandvoort nicht gegen das Reglement verstoßen zu haben, akzeptiert Audi "im Sinne des Sports und dem Geist der DTM" die vom Deutschen Motor Sport Bund (DMSB) ausgesprochenen Verwarnungen und Strafen.

"Wir sind nach wie vor der Meinung, nicht gegen den Wortlaut des Reglements verstoßen zu haben", erklärt Audi-Motorsportchef Wolfgang Ullrich. "Es wäre der DTM und dem Motorsport nicht gedient, wenn sich die Diskussionen über Wochen hinziehen würden und das Ergebnis von Zandvoort weiter vorläufig bleiben würde. Die Verlierer wären vor allem die Fans. Vor diesem Hintergrund setzt Audi ein Zeichen für den Sport, akzeptiert die Sichtweise des DMSB und verzichtet auf eine Berufung."

Die Sportkommissare vermuten in der Tatsache, dass Mattias Ekström in der Schlussphase des DTM-Rennens in Zandvoort seine beiden Markenkollegen Alexandre Prémat und Oliver Jarvis ohne Gegenwehr überholen konnte, einen Verstoß gegen das Reglement.

"Für die Zukunft empfiehlt Audi, den Passus 'Stallregie' im Reglement präziser zu formulieren, damit genau definiert ist, wo die Grenze zwischen Strategie und Stallregie verläuft", so Ullrich.

Die Sportkommissare des DMSB verhängten gegen die Audi Sport Teams Abt Sportsline und Phoenix Racing Geldstrafen in Höhe von je 25.000 Euro, von denen jeweils 20.000 Euro auf Bewährung ausgesetzt sind. Gegen Mattias Ekström wurde eine Fünf-Sekunden-Zeitstrafe verhängt, durch die er vom zweiten auf den dritten Platz zurückversetzt wird und zwei Punkte verliert. Oliver Jarvis und Alexandre Prémat wurden verwarnt.

Fotoquelle: xpb.cc

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