Ralf Schumacher hofft, dass die Probleme in Zandvoort streckenspezifisch waren

DTM 2009

— 31.07.2009

Schumachers Ursachensuche nach Zandvoort

Ralf Schumacher sucht noch nach den Gründen, warum er in Zandvoort "definitiv zu langsam" war - Gedanken zum DMSB-Entscheid in Sachen Audi-Stallregie

Knapp zwei Wochen sind seit dem Rennen in Zandvoort vergangen, doch Ralf Schumacher versucht nach wie vor zu analysieren, warum es auf dem Dünenkurs für ihn überhaupt nicht nach Plan lief. "In Zandvoort war ich definitiv zu langsam, aus mir noch unerklärlichen Gründen", sagt er vor dem Rennwochenende in Oschersleben.

Er hofft, "dass das Problem nur streckenspezifisch war", versucht aber auch, der Ursache auf die Spur zu kommen. "Ich hatte gewisse Balanceprobleme und einfach sehr viel Übersteuern", berichtet der Mercedes-Pilot. Das könne auch am Fahrstil liegen, "dass man die Reifen und das Auto etwas überfährt. Das ist also ein bisschen komplexer."

Im Zandvoort-Rennen selbst habe er unter anderem versucht seine Rundenzeiten mit verschiedenen Linien und variierendem Fahrstil zu verbessern, doch auch das sei erfolglos gewesen. "Bei den Wintertests ist mir das ganz gut gelungen, aber mit dem 2009er-Auto fällt es mir ein bisschen schwer, das gebe ich zu", so Schumacher. "Am Norisring ging es zwar sehr gut, aber beim letzten Mal war es eine Katastrophe und es gab keine Erklärung. Ich war einfach zu langsam."

In Zandvoort musste er sich mit Rang zehn begnügen. Das ist nun auch offiziell, nachdem der DMSB eine Entscheidung in Sachen Audi-Stallorder getroffen hat und das Endergebnis leicht korrigiert bestätigt wurde. Auch Schumacher hat seine Meinung zu den Geschehnissen in Holland: "Ich glaube, es war eindeutig, was da passiert ist. Ob das unbedingt im Sinne des Sports ist, sei dahingestellt. Ich glaube, die Zuschauer haben da ihre eigene Meinung dazu und ich denke, die ist sehr eindeutig."

Es liege nun aber nicht an ihm, die Entscheidungen des DMSB zu kommentieren. Aber: "Das Ergebnis zeigt auf jeden Fall, dass es so aufgenommen wurde, wie es auch gesehen wurde - und das reicht ja schon." Einen kleinen Seitenhieb in Richtung Audi verkniff er sich nicht: "Und ich denke, dass das jetzt an anderer Stelle auch bekannt ist. Es ist auch einfach fair. Wir haben in diesem Jahr wieder die Situation, dass Gebrauchtwagenfahrer wirklich mitkämpfen können und das macht ja auch die DTM spannend."

Damit zurück zum Rennwochenende in Oschersleben. Im vergangenen Jahr schrammte Schumacher in der Börde knapp am ersten Punkt vorbei. "Langsam war ich hier also im vergangenen Jahr nicht", sagt er. Wie sehr die 20 Kilogramm Mehrgewicht im Vergleich zu Audi ein Nachteil sind, kann er noch nicht beurteilen: "Klar wird es durch das Gewicht nicht leichter werden, aber in Zandvoort hat auch niemand mit uns gerechnet. Das soll also nichts heißen."

Fotoquelle: xpb.cc

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