Tom Kristensen jubelt über seine erste Saisonpole.

DTM 2009

— 01.08.2009

Audi dominiert im Qualifying

Tom Kristensen holte die Pole in Oschersleben, ihm folgen die weiteren drei 2009er-Audi - Bruno Spengler als bester Mercedes-Fahrer nur auf Rang sechs

Tom Kristensen sicherte sich in der Motorsportarena Oschersleben sein erste Pole-Position in dieser Saison. Audi dominierte das Qualifying fast nach Belieben: Hinter Kristensen qualifizierten sich mit Timo Scheider, Martin Tomczyk und Mattias Ekström die restlichen drei aktuellen Audi. Oliver Jarvis auf Platz fünf ist bester Jahreswagen-Pilot. Bruno Spengler war schnellster Mercedes-Fahrer, kam aber über den sechsten Rang nicht hinaus.

Kristensen holte damit auch die siebte Pole für Audi in Folge und die achte in seiner DTM-Karriere. Gerade Oschersleben ist für den Audi-Piloten ein "Heimrennen", da es am nächsten zu Dänemark liegt. Mercedes stand zum bisher letzten Mal mit Bernd Schneider in Barcelona ganz vorne in der Startaufstellung. Die Stuttgarter werden sich für morgen einiges einfallen lassen müssen, um den 20-Kilogramm-Gewichtsnachteil aufholen zu können.

"Wie zu erwarten, haben wir hier hartes Brot zu beißen. Kein Wunder - nach drei Mercedes-Siegen in bisher vier Rennen schlägt das Zusatzgewicht mit 20 Kilogramm und dreieinhalb Zehnteln pro Runde voll zu. Über die Renndistanz sollten wir aber trotzdem besser sein", kommentierte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug.

Q1: Audi-Trio vorne

Timo Scheider legte im ersten Qualifyingteil vor und fuhr in der ersten schnellen Runde seines ersten Stints schon auf Rang eins. Später können sich seine Markenkollegen Ekström, Kristensen, Tomczyk und Mercedes-Pilot Di Resta vor den amtierenden Meister setzen. Paffett beendete den ersten Stint hinter Scheider auf Rang sieben vor Rockenfeller und Spengler. Sie warteten die restliche Zeit des Q1 in Box ab, während der Rest weiter auf Zeitenjagd war.

Maro Engel gelang noch der Sprung auf den sechsten Rang. Ebenso qualifizierten sich Alexandre Prémat, Jamie Green, Markus Winkelhock, Oliver Jarvis und Ralf Schumacher, der um 0,233 Sekunden das Weiterkommen schaffte. Nicht mehr dabei waren: Katherine Legge, Mathias Lauda, Susie Stoddart, Tomas Kostka und Johannes Seidlitz. Letzterer ist nach zwei Rennen Pause wieder in der DTM dabei: "Ich habe das hier schon sehr vermisst und ich freue mich riesig, wieder zu fahren."

Q2: Sieben Audi - ein Mercedes

In der folgenden Session zeigte sich ein ähnliches Bild. Nach dem ersten Run platzierten sich Kristensen, Ekström, Scheider und Tomczyk an der Spitze - gefolgt von Jarvis, Prémat, Di Resta und Spengler. Paffett, Engel, Green, Rockenfeller, Schumacher und Winkelhock waren in diesem Moment draußen.

Die vier aktuellen Audi an der Spitze pokerten und blieben in der Box. Der Rest kämpfte um den Einzug in die Top 8. Doch für Di Resta reichte es nicht - der Schotte fiel aus den ersten Acht heraus. So kamen neben den vier 2009er Audi mit Jarvis, Rockenfeller und Prémat drei Audi-Jahreswagen weiter, ebenso Spengler als einziger Mercedes-Pilot. Für Di Resta, Green, Engel, Paffett, Winkelhock und Schumacher war das Qualifying beendet. "Wir haben nicht alles aus dem Auto herausgeholt", fasste Paffett sein Ausscheiden zusammen.

"Ich bin nicht zufrieden mit meinem zehnten Startplatz", meinte Green. "Aber das war ein schwieriger Tag, das Auto richtig zum Arbeiten zu bekommen. Aber wir haben in die richtige Richtung gearbeitet." Maro Engel ist auf der einen Seite glücklich, auf der anderen nicht: "Es ist etwas mehr als wir uns nach dem freien Training erhofft hatten, aber im Qualifying lief es ganz gut. Q3 wäre drin gewesen."

Q3: Vier Mal aktuelle Audi

Die vier aktuellen Audi mit Kristensen, Scheider, Ekström und Tomczyk machten die Pole-Position unter sich aus. Jarvis, Spengler, Prémat und Rockenfeller schieden aus. Die vier 2009er-Audi-Piloten nutzten die Möglichkeit, neue Reifen aufzuziehen und noch eine Runde zu fahren. "Mehr war heute nicht möglich", meinte ein enttäuschter Spengler. "Die 20 Kilogramm helfen nicht wirklich."

Q4: Kristensen auf Pole

Audi-Motorsportchef Wolfgang Ullrich hat in dieser Saison wohl noch nie so entspannt den letzten Qualifyingteil betrachtet. Tomczyk legte vor, Ekström konnte nicht kontern und blieb hinter seinem Teamkollegen. Scheider brannte im letzten Sektor eine sehr gute Zeit auf den Asphalt und setzte sich vor die beiden. Doch Kristensen war nicht zu stoppen und holte die Pole.

Fotoquelle: xpb.cc

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