Bruno Spengler war am Ende der Qualifikation ein Einzelkämpfer

DTM 2009

— 01.08.2009

Die Mercedes-Stimmen zur Qualifikation

Die Mercedes-Neuwagen hatten mit dem Gewicht, die Jahreswagen mit anderen Problemen zu kämpfen: Bruno Spengler als Sechster bester Mercedes-Fahrer

Bruno Spengler startet beim fünften Lauf der DTM 2009 vom sechsten Startplatz. Mit 20 Kilogramm Gewichtshandicap, das die 2009er-C-Klasse nach zwei Siegen und einem zweiten Platz in den letzten drei Rennen erhielt, fuhr er eine Zeit von 1:22.249 Minuten. Als zweitschnellster C-Klasse-Fahrer fuhr Paul Di Resta auf Startplatz neun. Er verpasste den Sprung in den dritten Teil des Qualifyings der Top 8 um acht Tausendstelsekunden.

Hinter ihm starten Jamie Green, Maro Engel und Meisterschaftsspitzenreiter Gary Paffett von den Plätzen zehn bis zwölf; Ralf Schumacher steht auf Startplatz 14. Mathias Lauda qualifizierte sich als 16. vor Susie Stoddart. Beide verpassten damit die nächste Runde.

Stimmen zur Qualifikation:

Bruno Spengler: "Der sechste Startplatz ist nicht optimal, geht aber mit unseren 20 Kilogramm Mehrgewicht noch in Ordnung. Morgen werde ich kämpfen, um daraus das Beste zu machen."

Paul Di Resta: "Das ist ärgerlich. Das Auto fühlte sich gut an, aber wir fanden irgendwie nicht zusammen. Ich machte keine großen Fehler, dennoch reichte die Zeit nicht für die Top Acht. Morgen werde ich alles geben."

Jamie Green: "Wir hatten Probleme, die richtige Balance für das Auto zu finden. Unter diesen Umständen ist der zehnte Platz das bestmögliche Resultat und ich bin noch zufrieden."

Maro Engel: "Der elfte Startplatz ist mehr, als ich nach Rang 14 heute Morgen im Freien Training erwartet hatte. Das Auto lag richtig gut, doch ich verbremste mich in der ersten Kurve der letzten Runde, sonst hätte ich vielleicht noch Q3 geschafft."

Gary Paffett: "Im ersten Teil des Qualifyings lief es gut, doch in Q2 fehlte mir Grip. Aber ich bin Optimist - morgen will ich in die Punkteränge fahren."

Ralf Schumacher: "Ich konnte mich gegenüber heute Morgen steigern, aber leider nicht genug. Es ist mir nicht gelungen, eine hundertprozentig saubere Runde zu fahren. Unser Gewichtshandicap von 20 Kilo macht sich hier deutlich bemerkbar."

Mathias Lauda: "Ich bin nicht zufrieden. Durch meinen Unfall heute Morgen fehlte mir Trainingszeit. Im Qualifying hätte ich noch einen Run mit neuen Reifen gebraucht, um meine Zeit zu verbessern."

Susie Stoddart: "Wir fanden nicht die richtige Abstimmung und ich kam nicht richtig voran. Wir wollen das Problem bis morgen lösen und dann will ich mich steigern."

Norbert Haug, Mercedes-Benz Motorsportchef: "Wie erwartet, haben wir hier in Oschersleben hartes Brot zu beißen. Nach drei Mercedes-Siegen in bisher vier Rennen schlägt das Zusatzgewicht mit 20 Kilogramm und dem daraus resultierenden Handicap von dreieinhalb Zehnteln pro Runde ziemlich deutlich zu. Über die Renndistanz sollten wir besser sein."

Fotoquelle: xpb.cc

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