Gary Paffett und Mattias Ekström liegen punktgleich an der Spitze

DTM 2009

— 14.08.2009

Der enge Fight in der Eifel

Für das Rennen am Nürburgring haben sich alle Beteiligten einiges vorgenommen, sowohl im Neuwagenlager von Mercedes als auch von Audi

Die Fans dürfen sich auf ein heißes DTM-Wochenende in der Eifel freuen: An der Spitze der Gesamtwertung geht es so eng zu wie selten - und alle Beteiligten aus beiden Lagern haben sich einiges vorgenommen. 'Motorsport-Total.com' hat sich im Lager der Neuwagenpiloten umgehört, wie die Ziele und Erwartungen für das Wochenende aussehen.

"Am Nürburgring werden wir versuchen zu gewinnen", lautet die klare Ansage von Spitzenreiter Gary Paffett. "Oschersleben war sicherlich das schlimmste Rennen der Saison und auf Platz fünf zu landen, war fantastisch. Von jetzt an können wir überall gewinnen. Am Nürburgring müssen wir gewinnen und die Führung in der Meisterschaft einnehmen."

Das gleiche Ziel verfolgen jedoch auch seine beiden größten Konkurrenten, die Audi-Piloten Mattias Ekström, der punktgleich mit Paffett auf Rang zwei liegt, und Timo Scheider, der nur einen Zähler dahinter Dritter ist. Ekström reicht es nicht mehr, konstant auf das Podium zu fahren - er will nun endlich seinen ersten Saisonsieg einfahren. Und Scheider will den Umstand, dass der Nürburgring seine Heimstrecke ist, zu seinem Vorteil nutzen.

Zuletzt hat Audi in Oschersleben einen Dreifachsieg eingefahren. "Ich hoffe, dass wir daran am Nürburgring anschließen können. Es muss halt auch alles zusammenpassen", sagt Ekströms und Scheiders Teamchef Hans-Jürgen Abt. Er wünscht sich nur eines: "Das Wetter sollte konstant sein, damit man sich ordentlich vorbereiten kann."

Hinter den Top 3 lauern jedoch auch noch andere, die die Chance haben, sich in der Eifel ganz an die Spitze zu setzen. Dazu zählt Bruno Spengler, der als Gesamtvierter nur fünf Punkte Rückstand auf seinen Teamkollegen Paffett hat. "Es ist gut, dass wir leichter sind", sagt der Kanadier mit Blick auf den Gewichtsunterschied: Die aktuellen C-Klassen sind im Vergleich zu den neuen Audi nur noch zehn Kilogramm schwerer. In Oschersleben betrug der Unterschied noch 20 Kilogramm. "Diese zehn Kilo weniger helfen uns", so Spengler, der ergänzt: "Früher war der Nürburgring ziemlich gut für uns und ich mag die Strecke sehr."

"Das ist traditionell eine gute Strecke für Mercedes, ich freue mich schon darauf. Es sollte dort ganz gut werden. Das Wetter kann dort sicher eine Rolle spielen. Wir gehen jedoch recht optimistisch dort hin", pflichtet HWA-Teamkollege Paul Di Resta bei. Der Schotte kann sich am Nürbrugring rein rechnerisch ebenfalls an die Spitze des Gesamtklassements setzen - er hat als Fünfter neun Punkte Rückstand auf Paffett. Und Ralf Schumacher rechnet damit, dass es wegen des geringeren Gewichtsunterschiedes in der Eifel enger zugeht als in Oschersleben.

Fotoquelle: xpb.cc

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